Die Basis bildet ein tragfähiger, vorbereiteter Untergrund. Je nach Einbausituation – insbesondere im Erdgeschoss ohne Keller – kann zusätzlich eine Wärmedämmung erforderlich sein, um Energieverluste nach unten zu vermeiden. Bei Bedarf wird darauf eine Feuchtigkeitssperre integriert, die den Bodenaufbau zuverlässig schützt.
Für die Schalldämmung werden entlang aller Wände und festen Bauteile werden Randdämmstreifen angebracht.
Darauf folgt die Verlegung der Systemplatten, die gleichzeitig als Träger für die Heizrohre dienen. In diese werden die Wärmeleitbleche direkt eingelegt, die eine gleichmäßige Verteilung der Wärme über die gesamte Fläche gewährleisten. Dadurch entsteht eine effiziente und reaktionsschnelle Flächenheizung.
Nachdem die Heizrohre eingeklippt sind wird eine PE-Folie aufgebracht, die als Gleitschicht dient und die darüberliegende Konstruktion entkoppelt. Anschließend folgt die Lastverteilungsschicht, die für Stabilität sorgt und die Belastung gleichmäßig aufnimmt.
Den Abschluss bildet der frei wählbare Bodenbelag – von Fliesen über Laminat bis hin zu geeigneten Teppichböden. Durch den trockenen Aufbau kann die Fußbodenheizung im Trockenbau direkt nach der Verlegung in Betrieb genommen werden.