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Heizrohr Fußbodenheizung 2026 – PE-RT, PE-Xa & Metallverbundrohr im Vergleich
Welches Heizrohr ist das richtige – und warum ist die EVOH-Sperrschicht Pflicht?
Das Heizrohr ist die Basis jeder Fußbodenheizung: Ohne das richtige Rohr kann weder Wärmepumpe noch Brennwertkessel effizient arbeiten. Die wichtigste technische Anforderung ist die Sauerstoffdichtheit nach DIN 4726: Die EVOH-Sperrschicht verhindert, dass Luftsauerstoff durch die Rohrwand in das Heizungswasser diffundiert – der Sauerstoff würde alle Stahlteile (Kessel, Pumpe, Verteiler) von innen korrodieren.
Drei Rohrtypen stehen zur Wahl: PE-RT EVOH (ab 0,48 €/m) – günstig, flexibel, Standard für Tackerplatten. PE-Xa EVOH (ab 0,66 €/m) – vernetzt, höhere Dauertemperaturresistenz bis 95 °C, ideal für höhere Betriebsdrücke. PE-RT-ALU-PE Metallverbundrohr (ab 0,70 €/m) – formstabil nach Biegen, minimale Wärmeausdehnung (0,025 mm/m·K statt 0,14 mm/m·K bei PE), SKZ- und DVGW-zertifiziert.
Für Wärmepumpen-Anlagen mit 30–45 °C Vorlauf sind alle drei Typen geeignet – ausschlaggebend ist das Verlegesystem: Tacker und KLETT mit 16 × 2 mm, Klemmschiene mit 16 × 2 oder 17 × 2 mm, Nassestrich-Aufbauten mit bis zu 20 × 2 mm.
Dein Problem – unsere Lösung
Die richtigen technischen Entscheidungen beim Heizrohr sparen später teure Sanierungen.
Kein Sauerstoffschutz: Heizrohr ohne EVOH-Sperrschicht lässt Luftsauerstoff durch die Rohrwand diffundieren – Kesselkorrosion, Rostschlamm im System, Verstopfung des Heizkreisverteilers.
EVOH-Sperrschicht nach DIN 4726: Sauerstoffpermeabilität ≤ 0,1 mg/(m²·d·bar). Alle Rohrtypen (PE-RT, PE-Xa, Metallverbundrohr) mit integrierter EVOH-Schicht oder ALU-Sperrschicht.
Falscher Durchmesser: 16 × 2 mm für Kreise > 100 m überlastet die Umwälzpumpe – Druckverlust zu hoch, ungleichmäßige Erwärmung, Geräuschentwicklung im Rohrsystem.
Dimensionierung nach Kreislänge: 16 × 2 mm bis 100 m, 17 × 2 mm bis 120 m, 20 × 2 mm bis 140 m. Hydraulischer Abgleich am Verteiler (GEG § 60) gleicht verbleibende Unterschiede aus.
Falsches Material für Wärmepumpe: PE-RT ohne ALU-Schicht dehnt sich stark aus (0,14 mm/m·K) – bei 600 m Rohr im Estrich entstehen bis 8 cm Längenänderungen, die Risse im Estrich verursachen können.
Metallverbundrohr PE-RT-ALU-PE: nur 0,025 mm/m·K Wärmeausdehnung – sechsmal weniger als einfaches PE. Oder korrekte Dehnfugenplanung nach DIN 18560 bei Einfachrohren.
Vorteile & Nachteile: Heizrohr für Fußbodenheizung
Alle drei Rohrtypen ehrlich bewertet – für die richtige Kaufentscheidung.
- EVOH-Sauerstoffsperrschicht nach DIN 4726 – schützt die gesamte Heizungsanlage vor Korrosion
- Drei Materialtypen für jeden Einsatz: PE-RT (günstig), PE-Xa (flexibel/hochtemp.), Metallverbund (formstabil)
- Wärmepumpen-optimiert: 30–45 °C Vorlauf, alle Rohrtypen für Niedertemperatursysteme geeignet
- 16 × 2 mm & 17 × 2 mm: passen in alle gängigen Verlege-Systeme (Tacker, KLETT, Klemmschiene, Noppenmatte)
- 200 m und 600 m Rollen: weniger Verbindungsstellen, schnellere Verlegung, geringeres Leckagerisiko
- Geprüft nach EN ISO 22391, EN ISO 15875, DIN EN ISO 21003 – konform mit allen europäischen Normen
- PE-Xa: Stifferes Rohr – im Vergleich zu PE-RT höherer Kraftaufwand beim Verlegen in engen Radien
- Metallverbundrohr: schwereres Gewicht, höherer Materialpreis – für unkomplizierte Neubauten oft überdimensioniert
- Rohr im Estrich dauerhaft nicht zugänglich – Dimensionierungs- und Verlegefehler müssen vor dem Einbetonieren korrigiert werden
Für welches Projekt eignet sich welches Heizrohr?
Von der Wärmepumpe im Neubau bis zur Gasetagenheizung im Altbau – die richtige Wahl treffen.
Alle Rohrtypen für 30–45 °C; Metallverbundrohr bei langen Kreisen bevorzugt (geringere Ausdehnung)
PE-RT EVOH 16 × 2 mm: günstigstes und am häufigsten verwendetes Rohr für Tackerplatten
PE-Xa 16 × 2 mm: hohe Flexibilität für enge Radien, geringer Aufbauhöhe, Klemmschienensystem
KLETT PE-RT oder PE-Xa: speziell auf das MC Therm KLETT-Verlegesystem abgestimmt
20 × 2 mm Metallverbundrohr: bis 140 m Kreislänge, geringere Pumpenlast bei großen Flächen
PE-Xa 16 × 2 mm: enger Biegeradius 80 mm, ideal für Systemplatten mit vorgegebenen Nuten
PE-Xa 95 °C Dauerbetrieb deckt auch höhere Vorlauftemperaturen bis 55 °C problemlos ab
PE-Xa EVOH: 95 °C Dauerbetrieb, 110 °C kurzzeitig – auch für alte Kessel mit hohem Vorlauf geeignet
Was kostet Heizrohr für die Fußbodenheizung?
Preisübersicht 2026 – PE-RT, PE-Xa und Metallverbundrohr im Vergleich.
PE-RT EVOH ab 0,48 €/m (200 m Rolle). PE-Xa EVOH ab 0,66 €/m. PE-RT-ALU-PE Metallverbundrohr ab 0,70 €/m. Für 100 m² Wohnfläche bei 15 cm Legeabstand: ca. 670 m Rohr ≈ 320–470 € Material.
- PE-RT EVOH: einfachste Verarbeitung, geringster Materialpreis – für Standardprojekte ideal
- 600 m Großrolle spart 15–20 % vs. 200 m Rolle – lohnt sich ab 3+ Heizkreisen
- DIY-Verlegung: kein Werkzeug außer Tackerpistole oder Zange – kein Handwerker erforderlich
- PE-Xa statt PE-RT: ca. +0,18 €/m – für hohe Temperaturen, enge Radien oder Trockenbau
- Metallverbundrohr: ca. +0,22 €/m gegenüber PE-RT – bei sehr langen Kreisen (> 80 m) empfohlen
- 17 × 2 mm statt 16 × 2 mm: höherer Materialbedarf, aber bis 120 m Kreislänge möglich
- Estrich-Heizanleitung (Aufheizprotokoll): einmalig ca. 80–150 € – bei Neubau vom Estrichleger
Preise basieren auf aktuellen Listenpreisen 2026. Details im Kostenratgeber.
Normen & gesetzliche Anforderungen für Heizrohre
DIN 4726 ist die wichtigste Norm für Heizungsrohre: Ohne EVOH- oder ALU-Sperrschicht darf kein Kunststoffrohr in geschlossenen Heizkreisen verbaut werden. Alle angebotenen Rohre (PE-RT EVOH, PE-Xa EVOH, PE-RT-ALU-PE) erfüllen DIN 4726, EN ISO 22391/15875 und sind für den Einsatz in GEG-konformen Niedertemperatursystemen mit Wärmepumpe zugelassen.
Alle Heizrohr-Ratgeber für die Fußbodenheizung
Alle RatgeberMaterialvergleich, Verlegeanleitung, Mengenberechnung & Kosten – der komplette Guide.
PE-RT vs. PE-Xa vs. Metallverbundrohr: Welches Heizrohr ist das Richtige?
Drei Rohrtypen im direkten Vergleich: Preis, Temperatur, Flexibilität, Wärmepumpen-Eignung.
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Verlegesystem wählen, Legeabstand einstellen, Biegung und Befestigung – Schritt für Schritt.
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Meter pro m², Kreislänge, Rollenbedarf – mit Formel, Tabelle und Berechnungsbeispielen.
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PE-RT ab 0,48 €/m bis Metallverbundrohr 0,70 €/m – alle Kosten für jede Anlagengröße.
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Heizrohr, Verteiler, Verlegesystem und Steuerung – alles aufeinander abgestimmt.

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Stellantriebe & Thermostate
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FAQ Heizrohr Fußbodenheizung
Für Standardprojekte (Neubau, Nassestrich, Tacker): PE-RT EVOH 16 × 2 mm ab 0,48 €/m – günstig, einfach zu verlegen, ausreichend für 30–70 °C. Für Sanierung, Trockenbau und enge Radien: PE-Xa EVOH 16 × 2 mm ab 0,66 €/m – flexibler, höhere Temperaturresistenz. Für sehr lange Kreise und hohe Formstabilität: PE-RT-ALU-PE Metallverbundrohr ab 0,70 €/m. Alle drei erfüllen DIN 4726 Sauerstoffdichtheit.
Kunststoffrohre ohne Sperrschicht sind gasdurchlässig: Luftsauerstoff diffundiert durch die Rohrwand ins Heizungswasser und oxidiert alle Eisenteile im System (Kessel, Pumpe, Verteiler). Die Folge: Rostschlamm, Korrosionsschäden, Verstopfungen. DIN 4726 schreibt deshalb für alle Heizungsrohre in geschlossenen Systemen eine Sauerstoffpermeabilität ≤ 0,1 mg/(m²·d·bar) vor. EVOH-Sperrschicht oder ALU-Schicht erfüllen diese Anforderung.
Faustregel nach Legeabstand: 10 cm = 10 m/m² (Badezimmer, Randzone), 15 cm = 6,7 m/m² (Standard Wohnräume), 20 cm = 5 m/m² (Wärmepumpe, gut gedämmter Neubau). Für 100 m² Wohnfläche bei 15 cm Abstand: 670 m + ca. 30 m Zuleitungen = ~700 m. Detaillierte Berechnungsformel im Berechnungs-Ratgeber.
Der Außendurchmesser bestimmt den maximalen Leitungsquerschnitt und damit die maximale Kreislänge: 16 × 2 mm bis ca. 100 m, 17 × 2 mm bis ca. 120 m. Der Innenquerschnitt ist bei 17 × 2 mm (13 mm ID) etwas größer als bei 16 × 2 mm (12 mm ID) – der Druckverlust ist geringer. Für typische Wohnräume bis 20 m² reicht 16 × 2 mm. Für offene Wohn-Esszimmer > 30 m² oder lange Zuleitungswege: 17 × 2 mm bevorzugen.
Für Wärmepumpen mit Niedertemperatur-Vorlauf 30–45 °C sind beide Materialien gleich gut geeignet – die Betriebstemperatur liegt weit unter den Grenzwerten. Entscheidend ist die Flexibilität: PE-RT ist weicher und leichter zu verlegen, PE-Xa hat einen geringen Federrückschlag nach Biegen. Beim Metallverbundrohr sind durch die geringere Wärmeausdehnung (0,025 vs. 0,14 mm/m·K) Risse im Estrich durch Temperaturschwankungen weniger wahrscheinlich.
Grundsätzlich nein – innerhalb eines Heizkreises sollte immer dasselbe Rohr verwendet werden. Verschiedene Materialien haben unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten und Druckverluste, was den hydraulischen Abgleich erschwert. In einem Gebäude können jedoch verschiedene Kreise verschiedene Rohrmaterialien haben – z. B. PE-RT für einfache Räume, PE-Xa für das Badezimmer mit engem Radius. Verbindungen zwischen Rohrtypen nur über Klemmverschraubungen, nie durch Schweißen oder Kleben.
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