











Spanplatte Fußbodenheizung Trockenbau – P5 MFP mit Alu-Wärmeleitfolie
Die MC Therm Spanplatte Fußbodenheizung Trockenbau ist eine vorgefräste P5-MFP-Spanplatte mit aufkaschierter Aluminium-Wärmeleitfolie für Warmwasser-Fußboden...
Technische Daten
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Garantie
Was ist eine Spanplatte für Fußbodenheizung im Trockenbau?
Wie verlege ich die Spanplatte Fußbodenheizung Trockenbau?
Welches Heizrohr passt zur Spanplatte P5 MFP?
Auf welchem Untergrund kann ich die Spanplatte verlegen?
Welcher Oberbodenbelag ist auf der Spanplatte Fußbodenheizung möglich?
Montage- und Verlegeanleitung
Spanplatten-Systemplatten · Fußbodenheizung im Trockenbau
Montageanleitung visualisiert im PDF anschauen1Vorbereitung des Untergrunds
Prüfen Sie Ebenheit, Höhenlage und Tragfähigkeit des Untergrunds bzw. Lage und Höhe der Balken. Bringen Sie die Dämmschicht so zwischen den Balken ein, dass sie bündig mit deren Oberkante abschließt. Nivellieren Sie die Fläche bei Bedarf. Entfernen Sie Staub, Schmutz, lose Bestandteile sowie Reste von Klebstoffen oder anderen Materialien, welche die Haftung der nachfolgenden Schichten beeinträchtigen könnten.
2Verlegung des Randdämmstreifens
Verlegen Sie entlang aller Wände, Stützen, Türzargen und sonstiger fester Bauteile des Gebäudes einen durchgehenden Randdämmstreifen (Abb. 1). Alternativ kann ein anderes geeignetes Dehnfugenmaterial eingesetzt werden (Abb. 2).
3Wahl der Montageart
Die System-Spanplatten werden verschraubt auf:
- Balkenlagen mit einem Achsabstand von idealerweise 400 mm, maximal jedoch 600 mm. Eine zusätzliche Unterstützung der Platten durch die Dämmschicht ist erforderlich.
- OSB- oder MFP-Platten (empfohlene Montageart).
4Verlegung der Systemplatten
Befestigen Sie die Platten mit Schrauben auf den Balken oder auf einem Untergrund aus OSB-/MFP-Platten (Abb. 1). Verfügen die Platten über ein Nut-und-Feder-System, tragen Sie entlang der Kanten einen geeigneten Holzleim auf (Abb. 2). Legen Sie die Platten gemäß dem zuvor erstellten Verlegeplan aus. Achten Sie besonders auf die korrekte Lage der Heizkanäle, der Randzonen, der Raumübergänge sowie der Zuführungen zum Verteiler.
5Zuschnitt der Platten
Schneiden Sie die Platten bei Bedarf mit geeignetem Werkzeug auf das erforderliche Maß zu. Die Schnittkanten müssen glatt und passgenau sein. Entfernen Sie den bei der Bearbeitung entstehenden Staub und die Späne.
6Anlegen zusätzlicher Kanäle
Fehlende Kanäle – insbesondere im Bereich des Verteilers und bei Raumübergängen – müssen manuell durch Fräsen oder präzises Ausschneiden hergestellt werden. Der Kanal muss die freie Verlegung des Rohres ohne Knicken, Quetschen oder übermäßige Spannung ermöglichen.
7Rohrverlegung, Befüllen und Entlüften
Schließen Sie das Rohrende an den Verteiler an und verlegen Sie den Heizkreis gemäß Plan. Achten Sie dabei besonders darauf, das Rohr nicht zu beschädigen. Wiederholen Sie den Vorgang für die übrigen Heizkreise. Befüllen und entlüften Sie anschließend die Anlage und führen Sie die Druckprüfung durch.
8Dichtheitsprüfung
Entlüften Sie die Anlage und führen Sie eine Dichtheitsprüfung der gesamten Installation durch. Der Prüfdruck ist während der Verlegung der Abdeckplatten aufrechtzuerhalten, damit eine Beschädigung des Rohres sofort erkennbar wird.
9Verlegung der Abdeckplatten
Kleben Sie die Abdeckplatten flächig und an den Kanten mit einem PVAc-Klebstoff der Klasse D3/D4 auf die Systemplatten. Beide Plattenlagen müssen zusätzlich miteinander verschraubt werden. Dabei ist äußerste Vorsicht geboten, um die Rohre nicht zu beschädigen. Zur Orientierung können die Rohrverläufe auf der oberen Platte angezeichnet werden. Die Schrauben werden an den mit Kreuzen markierten Stellen gesetzt.
Empfohlene Arbeitsmethode: Sichere Rohrverlegung im Bereich des Verteilers
Klarsichtfolien-Methode
Um das Risiko, manuell verlegte Rohre beim Verschrauben zu durchbohren, vollständig auszuschließen, gehen Sie vor dem Verlegen der Abdeckplatten wie folgt vor.
1 Folie auslegen
Legen Sie vor dem Auftragen des Klebstoffs und vor dem Verlegen der Abdeckplatte eine dicke, saubere und transparente Baufolie über die freiliegenden Rohre. Die Folie muss die angrenzenden, werkseitig gefertigten Systemplatten überlappen.
2 Linien nachzeichnen (Pauspapier-Effekt)
Verwenden Sie einen gut sichtbaren, dicken, schwarzen Permanentmarker. Zeichnen Sie den genauen Verlauf aller Rohre auf die Folie und ziehen Sie diese Linien kräftig nach. Übertragen Sie außerdem die Kanten der angrenzenden Platten auf die Folie – sie dienen später als Referenzpunkte für die Ausrichtung.
3 Sichere Zonen markieren
Markieren Sie auf der Folie eindeutige Positionen (Kreuze), an denen keine Rohre verlaufen und an denen das Setzen einer Schraube zu 100 % sicher ist.
4 Platte verlegen und Schablone neu auflegen
Schneiden Sie die Abdeckplatte auf Maß zu. Legen Sie die Platte auf die zu belegende Fläche, legen Sie die Folie darüber und prüfen Sie, ob alles korrekt fluchtet. Nehmen Sie die Folie ab und verlegen Sie die Abdeckplatte mit Klebstoff. Legen Sie die Folie anschließend erneut über die Platte und richten Sie sie exakt an den Referenzkanten der Platten aus.
5 Mechanische Befestigung
Drehen Sie die Schrauben direkt durch die Folie in die zuvor markierten sicheren Zonen ein. Ziehen Sie die Folie nach abgeschlossener Montage und nach dem Aushärten des Klebstoffs vorsichtig ab und entfernen Sie sie.
Diese Anleitung ersetzt keine objektbezogene Planung. Maßgebend sind der Verlegeplan und die geltenden Normen (u. a. DIN EN 1264, DIN 18560). Stand: August 2026.
Jouw voordelen op een rij
Kein Estrich nötig – sofort begehbar nach Verlegung
P5-MFP Spanplatte: feuchtebeständig, Nutzungsklasse 1 & 2
Präzise Alu-Wärmeleitfolie: λ = 0,13 W/(m·K), gleichmäßige Wärme
Made in Germany – CE, PEFC, FSC, SINTEF zertifiziert
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