GipsplaatArdusAlu EPS Cirkelvormig element
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ArdusAlu EPS Cirkelvormig element

Het Ardus Alu criculelementis een lichtgewicht droogbouwsysteem voor vloerverwarming en dient als drager voor verwarmingsbuizen in spiraal- of slakkenhuisvor...

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✓EPS 300 + geïntegreerde aluminiumfolie
✓300-400 kPa druksterkte per dikte
✓Opbouwhoogte vanaf 50 mm – ideaal voor renovaties
✓Opwarmtijd ca. 30 minuten
Legafstand: 150 mm
Plaatdikte: 25 mm
Elementtyp
Kreiselement Mäanderelement
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Gratis verzending ab 1200 € Auftragswert
5 jaar garantie op leiding & systeem
30 dagen retour zonder risico
Technisch advies Ma–Vr · 8–17 uur
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Het Ardus Alu criculelementis een lichtgewicht droogbouwsysteem voor vloerverwarming en dient als drager voor verwarmingsbuizen in spiraal- of slakkenhuisvorm. De combinatie van aluminiumfolie en EPS (300 of 400 kPa)zorgt voor betere warmtegeleidings- en isolatie-eigenschappen dan traditionele EPS-systemen, bij een lage opbouwhoogte. Met plaatdiktes van 20, 25 of 30 mm, legpatronen van 150 of 200 mm en een snelle reactietijd van ca. 30 minuten, is het systeem ideaal voor renovaties en efficiënte verwarmingsoplossingen in de droogbouw.

Technische Daten

Materiaal
EPS 300 + aluminiumfolie
Druksterkte
300–400 kPa (afhankelijk van de dikte)
Dikteopties
20, 25 of 30 mm
Afmetingen
1200 × 600 mm (0,72 m²/plaat)
H.o.h. afstand
150 of 200 mm
Inbouwhoogte vanaf
50 mm (incl. droge dekvloer)
Opwarmtijd
ongeveer 30 minuten
★★★★★
Verifiziert
"Top Qualität, perfekt für meine Installation."
N
Nicole Krüger15.12.2024
★★★★★
Verifiziert
"Bin sehr zufrieden, klare Empfehlung. Sehr zufrieden!"
В
Владислав Юдина04.04.2025
★★★★★
Verifiziert
"Bin sehr zufrieden, klare Empfehlung."
M
Mirja Freudenberger09.06.2025
★★★★★
Verifiziert
"Sehr gutes Kreiselement, erleichtert die Verlegung enorm."
A
Andreas Wolf20.12.2024

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Garantie

5 jaar garantie op buis & systeem

Conform DIN EN 1264

30 dagen retourrecht zonder opgaaf van redenen

Kwaliteitscontrole Made in Germany

Wat doet de aluminiumfolie bij ArdusAlu EPS?

De geïntegreerde aluminiumfolie verspreidt de warmte lateraal over het gehele plaatoppervlak. Dit elimineert temperatuurverschillen tussen de directe leidingen en de zones daartussenin – voor een gelijkmatig warmtecomfort zonder streepvorming.

Welke dikte moet ik kiezen?

20 mm: laagste opbouwhoogte, voor minimale renovatiewerkzaamheden. 25 mm: standaard voor nieuwbouw en renovaties. 30 mm: voor hogere isolatiewaarde of wanneer meer thermische buffermassa gewenst is. De druksterkte neemt toe met de dikte (300→400 kPa).

Kan het ArdusAlu-systeem met natte chape gecombineerd worden?

Ja, het ArdusAlu EPS-systeem is compatibel met zowel droge als natte dekvloeren. Bij een natte dekvloer bedraagt de opbouwhoogte 55-90 mm.

Hoe licht is ArdusAlu EPS?

EPS-systeempanelen wegen slechts ca. 0,7-1,0 kg/m² – aanzienlijk minder dan gipsvezel (ca. 27 kg/m²) of natte dekvloer. Dit maakt ArdusAlu ideaal voor houten balkenplafonds en oude gebouwen met een beperkt draagvermogen.

Montage- und Verlegeanleitung

Systemplatte EPS300 mit Alufolie (ArdusAlu) · Fußbodenheizung im Trockenbau

Montageanleitung visualisiert im PDF anschauen
PlanungUntergrundPlattenRohrmontageBodenaufbau

1 · Systemüberblick und Anwendungsbereich

Das Trockenbausystem EPS300 ermöglicht eine wasserführende Flächenheizung ohne Zementestrich. Die Systemplatte aus expandiertem Polystyrol der Druckklasse EPS 300 nimmt das Heizrohr in vorgeformten Kanälen auf und bildet zusammen mit dem Rohr eine plane, unmittelbar belegbare Fläche. Da keine Nassschicht eingebracht wird, entfällt die mehrwöchige Austrocknungs- und Belegreifezeit: Die Fläche ist nach Montage, Dichtheitsprüfung und Belagsaufbau betriebsbereit.

Durch die geringe thermische Masse reagiert das System deutlich schneller als ein estrichgebundener Aufbau. Solltemperaturen werden typischerweise innerhalb von rund zwei Stunden erreicht, bei estrichgebundenen Systemen erst nach etwa sechs Stunden. Das erleichtert die Einzelraumregelung und den Betrieb mit niedrigen Vorlauftemperaturen, etwa in Verbindung mit einer Wärmepumpe.

Typische Einsatzfälle

  • Holz- und Holzrahmenbau sowie Holzbalkendecken mit begrenzter Tragreserve
  • Sanierung und Modernisierung im Bestand, wenn nur geringe Aufbauhöhe zur Verfügung steht
  • Dachgeschossausbau und nachträglicher Innenausbau
  • Gebäude, in denen die Fußbodenheizung planerisch nicht vorgesehen war und keine Estrichhöhe eingeplant wurde
  • Bauabschnitte mit engem Terminrahmen, in denen Trocknungszeiten nicht darstellbar sind
GELTUNGSBEREICH
Diese Anleitung beschreibt die fachgerechte Montage der Systemplatten EPS300 mit Alufolie in Wohn- und vergleichbar genutzten Räumen. Für Sonderfälle – hohe Verkehrslasten, gewerbliche Nutzung, Nassbereiche mit Abdichtung nach DIN 18534, Schwimmhallen – ist eine objektbezogene Planung erforderlich.

2 · Plattenvarianten

Die Systemplatte EPS300 mit Alufolie (ArdusAlu) ist vollflächig mit einer Aluminiumfolie von ca. 100 μm kaschiert. Die Folie wirkt als Wärmeleitblech und verteilt die Wärme gleichmäßig über die gesamte Plattenoberfläche – ohne separate Wärmeleitbleche. Dies ermöglicht eine höhere Wärmestromdichte, erlaubt kleinere Spreizung oder niedrigere Vorlauftemperatur und ist die Regelausführung für Aufenthaltsräume und Hauptheizflächen.

Innerhalb der Fläche stehen zwei Plattentypen zur Verfügung, die im selben Raster kombiniert werden. Das Geradelement führt das Rohr geradlinig und übernimmt mit dem doppelten Bogen die Wende an der Wand (Kanalraster 150 mm, Randabstand 75 mm, gerade Strecke 975 mm). Das Wendeelement (600 × 1200 mm, Noppenraster) erlaubt über sein Noppenraster jede beliebige Richtungsänderung und wird an Versprüngen, in Nischen und im Anschlussbereich eingesetzt. Plattendicke jeweils 25 mm.

WICHTIG
Die Auslegung der Heizkreise (Vorlauftemperatur, Spreizung, Verlegeabstand, Kreislängen) richtet sich nach der Variante. Werden beide Ausführungen (mit und ohne Alufolie) in einem Objekt eingesetzt, sind sie in der Heizlastberechnung getrennt zu betrachten und möglichst nicht innerhalb desselben Heizkreises zu mischen.

5 · Planungsgrundlagen

Vor Montagebeginn müssen eine raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 und eine Auslegung der Flächenheizung nach DIN EN 1264 vorliegen. Aus der Auslegung ergeben sich Verlegeabstand, Heizkreisaufteilung, Kreislängen, Volumenströme und die maximale Vorlauftemperatur.

Grenzwerte für die Auslegung

  • Oberflächentemperatur im Aufenthaltsbereich maximal 29 °C, in Randzonen maximal 35 °C, in Bädern maximal 33 °C
  • Gesamter Wärmedurchlasswiderstand des Bodenbelags einschließlich Trockenunterlage höchstens 0,15 m²K/W
  • Heizkreislängen so wählen, dass der Druckverlust im Kreis den hydraulischen Abgleich am Verteiler zulässt; Kreise eines Raumes möglichst gleich lang ausführen
  • Randzonen mit erhöhtem Wärmebedarf – Fensterfronten, Außenwandbereiche – mit engerem Verlegeabstand ausführen

6 · Anforderungen an den Untergrund

Die Systemplatte ist ein tragendes Element für das Rohr, jedoch keine statisch wirksame Schicht. Tragfähigkeit, Wärme- und Trittschalldämmung sowie der Schutz gegen aufsteigende Feuchte müssen durch den darunterliegenden Aufbau sichergestellt werden.

1Ebenheit prüfen

Der Untergrund muss eben, tragfähig, formstabil und waagerecht sein. Ebenheitsabweichungen nach DIN 18202 sind einzuhalten; Unebenheiten werden mit geeigneter Ausgleichs- oder Nivelliermasse beziehungsweise mit Trockenschüttung ausgeglichen.

2Untergrund reinigen

Der Raum muss trocken, staubfrei, sauber und fettfrei sein. Putz-, Mörtel- und Farbreste sind restlos zu entfernen.

3Feuchteschutz sicherstellen

Auf erdberührten Bauteilen ist eine Abdichtung gegen aufsteigende Feuchte unterhalb der Systemplatte auszuführen.

4Haftgrund herstellen

Saugende oder schwach haftende Untergründe sind mit einer geeigneten Grundierung vorzubehandeln.

5Nachfolgende Gewerke informieren

Alle weiteren am Bau Beteiligten sind über die verlegte Heizfläche zu unterrichten; die fertige Fläche ist bis zur Belegung gegen Beschädigung zu schützen.

NICHT ZULÄSSIG
Systemplatten dürfen nicht direkt auf weichen Dämmschichten, losen Schüttungen ohne Abdeckung oder anderen nachgiebigen Materialien verlegt werden. Eine nicht vollflächig aufliegende Platte verschiebt sich, bricht an den Kanälen und beschädigt Rohr und Bodenbelag. Die Platten müssen vollflächig auf einer festen, ebenen Fläche aufliegen.

7 · Randdämmstreifen und Bewegungsfugen

Randdämmstreifen werden entlang aller aufgehenden Bauteile geführt: Wände, Stützen, Türzargen, Treppen und Durchdringungen. Der Streifen muss eine Bewegung des Bodenaufbaus von mindestens 5 mm aufnehmen können und vom tragenden Untergrund bis zur Oberkante des fertigen Belags reichen. Er wird erst nach dem Verlegen des Belags bündig abgeschnitten.

Wann eine Bewegungsfuge erforderlich ist

  • Bei zusammenhängenden Flächen über etwa 60 m²
  • Wenn eine Kantenlänge etwa 10 m überschreitet
  • Wenn die lange Seite mehr als das Doppelte der kurzen Seite beträgt
  • In Türdurchgängen und an Versprüngen der Raumgeometrie
  • Bei stark quellenden oder schwindenden Belägen, insbesondere Massivholz

Bewegungsfugen werden möglichst zwischen die Heizkreise gelegt, sodass sie so wenige Rohre wie möglich kreuzen. Muss ein Rohr eine Fuge queren, ist es an dieser Stelle mit einem Schutzrohr zu versehen. Bei keramischen Belägen und Naturstein liegt die Fuge im Belag deckungsgleich über der Fuge im Untergrund und wird als Fugenprofil ausgeführt.

8 · Verlegen der Systemplatten

1Trocken auslegen

Vor dem Verkleben die Platten lose auslegen und den Rohrverlauf anhand des Verlegeplans nachvollziehen. Ohne Plan ist die Plattenaufteilung vorab zu skizzieren. So werden Fehlstellen und ein nachträglicher Rückbau vermieden.

2Zuschneiden

Die Platten mit einem Cuttermesser oder einer scharfen Klinge zuschneiden. Abschnitte sammeln und in Nischen, Schränkenischen und Randbereichen weiterverwenden – das reduziert den Verschnitt deutlich.

3Verkleben

Auf mineralischen Untergründen vollflächig mit Klebemörtel verlegen, der mit der Zahnkelle aufgekämmt wird. Alternativ ist ein nicht nachquellender PU-Schaumkleber für EPS geeignet. Der Kleber wird raupenförmig auf die Plattenrückseite aufgetragen.

4Ausdehnung beachten

Schaumkleber dehnt sich nach dem Austrag noch aus. Die vom Klebstoffhersteller angegebene Wartezeit einhalten, die Platte anschließend einlegen und beschweren, bis der Kleber abgebunden hat. Der Kleberauftrag muss dünn bleiben und darf kein Polster zwischen Untergrund und Platte bilden.

5Auf Holzuntergründen

Auf Dielung oder Holzwerkstoffplatten ist neben dem Verkleben auch eine mechanische Befestigung mit passenden Schrauben zulässig. Schraubenköpfe müssen versenkt liegen und dürfen den Rohrkanal nicht berühren.

6Fläche prüfen

Nach dem Abbinden kontrollieren, dass alle Platten satt aufliegen, nicht federn und unter Belastung nicht arbeiten. Erst danach mit der Rohrmontage beginnen.

HINWEIS ZU BESTANDSBÖDEN
Auf vorhandenen Fliesen-, Holz- oder Kunststoffböden ist das Klebesystem auf den jeweiligen Untergrund abzustimmen. In vielen Fällen ist eine Haftbrücke oder Grundierung erforderlich, um eine ausreichende Verbundfestigkeit zu erreichen.

9 · Rohrmontage

Empfohlen werden sauerstoffdichte Mehrschichtrohre der Bauart PE-RT/EVOH/PE-RT in der Dimension 16 × 2 mm. Sie sind elastisch, halten sicher im Kanal, behalten beim Biegen ihren runden Querschnitt und reagieren unempfindlicher auf Temperaturwechsel als steifere Rohrarten.

1Rohr abrollen

Den Ring über eine Abrollhilfe abwickeln. Dabei bauen sich die im Ring gespeicherten Eigenspannungen ab und das Rohr lässt sich spannungsfrei einlegen.

2Rohr einlegen

Das Rohr mit der Aufschrift nach oben einlegen und gleichmäßig in den Kanal drücken. Wird das Rohr verdreht eingelegt, steht es an den Bögen hoch und liegt nicht bündig.

3Kanalwechsel herstellen

Bei der Übergangsstelle die Alufolie mit dem Cuttermesser einschneiden, zurückklappen und mit einem elektrischen Schneidgerät einen neuen Kanal von 17 bis 19 mm Tiefe einarbeiten. Die Folie anschließend zurücklegen und mit Aluminiumklebeband schließen.

4Überstand kontrollieren

Das eingelegte Rohr darf die Plattenoberfläche um höchstens 1 mm überragen. Ein geringer Überstand an 180°-Bögen durch leichte Ovalisierung ist unkritisch, größere Abweichungen sind zu korrigieren.

5Bögen sichern

Springt ein Rohr am Scheitel eines 180°-Bogens aus dem Kanal, wird es mit aluminiumkaschiertem Gewebeklebeband fixiert. Reicht das nicht aus, ist ein Montagehaken zu setzen; die verbleibende Fehlstelle in der Platte wird grundiert und mit Klebemörtel geschlossen.

6Anbinden

Die Heizkreise mit Klemmverschraubungen am Verteiler anschließen und die Kreise mit den Durchflussmessern am Vorlaufbalken abgleichen. Die einmal eingestellten Durchflüsse sollten im Betrieb nicht mehr verändert werden.

HÄUFIGSTER MONTAGEFEHLER
Ein verdreht abgerolltes Rohr ist die Ursache für nahezu alle Probleme mit ungleichmäßiger Oberfläche. Das Rohr steht dann punktuell über, zeichnet sich im Belag ab und springt an Bögen aus dem Kanal. Konsequent mit der Aufschrift nach oben verlegen.

10 · Verteilerbereich

Unmittelbar vor dem Heizkreisverteiler laufen alle Vor- und Rückläufe zusammen. Das Standardraster der Systemplatte reicht dort nicht aus, um alle Rohre aufzunehmen.

  • Im Verteilerbereich eine unbearbeitete EPS-Platte gleicher Dicke verlegen und die benötigten Kanäle mit einem elektrischen Schneidgerät einarbeiten.
  • Alternativ vorgefertigte Verteileranschlussplatten mit engem Kanalraster einsetzen.
  • Die Rohre im Verteilerbereich vollständig versenken; ein Kreuzen der Rohre in einer Ebene ist zu vermeiden.
  • Vor- und Rücklauf jedes Kreises dauerhaft und ablesbar kennzeichnen.

11 · Dichtheitsprüfung und Inbetriebnahme

Vor dem Aufbringen von Lastverteilschicht und Bodenbelag ist die Anlage einer Dichtheitsprüfung mit Wasser nach DIN EN 1264-4 zu unterziehen. Der Prüfdruck beträgt mindestens das Doppelte des Betriebsdrucks, jedoch nicht weniger als 6 bar. Der Druck ist über die gesamte Prüfdauer zu halten und über mindestens 24 Stunden zu beobachten; sämtliche Verbindungen sind währenddessen sichtbar zu halten.

  • Das Ergebnis in einem Druckprobenprotokoll dokumentieren; es ist Bestandteil der Abnahmeunterlagen und Voraussetzung für Gewährleistungsansprüche.
  • Besteht Frostgefahr, sind geeignete Maßnahmen zu treffen oder die Prüfung ist mit Druckluft nach den Vorgaben des Rohrherstellers durchzuführen.
  • Während der weiteren Bauarbeiten bleibt das System unter Druck, damit Beschädigungen sofort erkannt werden.
  • Ein Funktions- und Belegreifheizen wie bei Estrichkonstruktionen entfällt, da keine Nassschicht auszutrocknen ist. Ein Inbetriebnahmeprotokoll mit Vorlauftemperatur, Durchflüssen und Einstellwerten wird dennoch empfohlen.

12 · Bodenaufbau und Beläge

Systemplatte und eingelegtes Rohr bilden eine bündige Fläche, auf der der Belag unmittelbar oder über eine Lastverteilschicht aufgebaut wird. Die Wahl des Aufbaus richtet sich nach Belagsart, gewünschter Aufbauhöhe und Nutzlast. Der Gesamtwiderstand aus Belag, Verlegeunterlage und Kleber soll 0,15 m²K/W nicht überschreiten.

Keramik und Naturstein

  • Die Fläche vor dem Verkleben grundieren. Bei der Variante mit Alufolie erfüllt die Grundierung eine Doppelfunktion: Sie stellt die Haftung her und schützt die Folie vor den alkalischen Bestandteilen des Fliesenklebers.
  • Den Aufbau zweilagig ausführen: erste Kleberschicht auftragen, Glasfasergewebe einbetten und ohne Antrocknen der ersten Lage die zweite Kleberschicht aufziehen. Gewebebahnen 5 bis 10 cm überlappen, Maschenweite 5 bis 10 mm.
  • Streifenweise arbeiten und die Fliesen abschnittsweise unmittelbar verlegen. Zwei bereits angetrocknete Schichten verbinden sich nicht zuverlässig und können sich später trennen.
  • Hochflexiblen Klebemörtel und flexible Fugenmasse verwenden, jeweils nach Herstellerangabe angemischt.
  • Mindestformat 25 × 25 cm. Kleinere Formate und Mosaik erfordern eine zusätzliche Trockenestrichlage.

Elastische und textile Beläge (PVC, Vinyl, Linoleum, Teppich)

  • Linoleum, PVC und textile Beläge benötigen eine vollflächig ebene Unterlage. Werden sie direkt auf die Systemplatte geklebt, zeichnen sich die Rohrkanäle in der Oberfläche ab.
  • Als Lastverteilschicht eignet sich eine zweilagige, versetzt verlegte Trockenunterlage aus HDF-Platten, üblicherweise 2 × 3 mm bei einem Format von 1200 × 600 mm.
  • Zwischen Heizschicht und Trockenunterlage eine Baufolie einlegen.
  • Die Platten mindestens 48 Stunden vor der Montage im Verlegeraum akklimatisieren – bei mindestens 18 °C und höchstens 60 % relativer Luftfeuchte.

Laminat, Parkett und Holzbeläge

  • Holz- und Holzwerkstoffdielen werden nicht direkt auf die Heizschicht geklebt. Für eine verklebte Holzfläche ist zwingend eine Trockenestrichlage vorzusehen.
  • Der Regelfall ist die schwimmende Verlegung auf einer dünnen, druckfesten Verlegeunterlage. Die Verlegeunterlage muss ausdrücklich für Fußbodenheizung freigegeben sein; ein möglichst geringer Wärmedurchlasswiderstand ist zu bevorzugen.
  • Bei Massivholz die Fugenabstände und die zulässige Oberflächentemperatur nach Herstellerangabe beachten.

13 · Typische Fehler und ihre Folgen

FehlerAuswirkung
Unebener oder nachgiebiger UntergrundPlatten verschieben sich und brechen, Rohr und Belag werden beschädigt
Kleberpolster unter der PlattePlatte liegt hohl, arbeitet unter Last, Belag reißt
Rohr verdreht abgerolltRohrüberstand über 1 mm, Abzeichnen im Belag, Herausspringen an Bögen
Randdämmstreifen fehlt oder zu früh gekürztSchallbrücken, Zwängungen, Risse im Belag
Bewegungsfuge im Belag nicht deckungsgleichRissbildung in Belag und Fugen
Belag mit zu hohem WärmedurchlasswiderstandHeizleistung wird nicht erreicht, Rücklauftemperatur zu hoch
Zweite Kleberlage auf angetrocknete erste LageDelamination des Fliesenaufbaus
Dichtheitsprüfung nicht dokumentiertNachweisprobleme im Gewährleistungsfall

Diese Anleitung ersetzt keine objektbezogene Planung. Maßgebend sind der Verlegeplan und die geltenden Normen (u. a. DIN EN 1264, DIN EN 12831, DIN 18560-2). Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Stand: August 2026, Version 1.1.


Jouw voordelen op een rij

1

Aluminiumfolie op EPS 300 – betere warmteverdeling dan puur EPS

2

Zeer licht gewicht ontziet statisch belaste oude gebouwen en houten balkenplafonds

3

Snelle opwarmtijd (ca. 30 min.) – laag energieverbruik en hoog comfort

4

Spiraalverwarming voor homogene warmteverdeling in de hele ruimte

Toepassingsgebieden

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Ons team adviseert je gratis – per telefoon, e-mail of direct via de chat. We helpen je met de systeemkeuze, hoeveelheidsberekening en planning.

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