Trockenbau SystemplatteSpanplatte Fußbodenheizung Trockenbau
MC Therm

Spanplatte Fußbodenheizung Trockenbau – P5 MFP mit Alu-Wärmeleitfolie

Die MC Therm Spanplatte Fußbodenheizung Trockenbau ist eine vorgefräste P5-MFP-Spanplatte mit aufkaschierter Aluminium-Wärmeleitfolie für Warmwasser-Fußboden...

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Vorgefräste Kanäle – kein Clip, kein Tackernadel nötig
Aluminium-Wärmeleitfolie für optimale Wärmeverteilung
4-seitige Nut-und-Feder-Verbindung für spielfreie Verlegung
CE / PEFC / FSC / SINTEF zertifiziert – E1, D-s2,d0
Elementtyp
Systemplatte Deckplatte
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Die MC Therm Spanplatte Fußbodenheizung Trockenbau ist eine vorgefräste P5-MFP-Spanplatte mit aufkaschierter Aluminium-Wärmeleitfolie für Warmwasser-Fußbodenheizungen. 150 mm Kanalabstand, 16 mm Rohrdimension, 22 mm Plattendicke – sofort verlegefertig ohne Clip oder Tackernadel.

Zertifiziert nach CE, PEFC, FSC und SINTEF. Formaldehydklasse E1, Brandverhalten D-s2,d0. Einsetzbar für Boden, Wand und Decke. Hergestellt in Deutschland, Chemnitz.

Technische Daten

Material
Vorgefräste P5-MFP-Spanplatte mit Alu-Wärmeleitfolie
Plattendicke
22 mm
Kanalabstand
150 mm
Rohrdimension
16 mm
Rohdichte
700 kg/m³
Formaldehydklasse
E1
Brandverhalten
D-s2,d0
Wärmeleitfähigkeit λ
0,13 W/(m·K)
Plattenmaße
1200×600 mm (0,72 m²)
Zertifikate
CE / PEFC / FSC / SINTEF

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Versand

  • Abholung in Chemnitz möglich (kostenlos)
  • Versand per Spedition – Anfrage ab 1.200 € Bestellwert an shop@mc-therm.de
  • Lieferzeit: 3–7 Werktage nach Auftragsbestätigung
  • Versandart: Spedition (Palettenlieferung)

Garantie

  • 5 Jahre Garantie auf Material und Verarbeitungsqualität
  • CE-konform nach europäischen Normen
  • PEFC / FSC zertifiziert – nachhaltige Forstwirtschaft
  • SINTEF-Zertifikat verfügbar
  • Formaldehydklasse E1 – geprüfte Innenraumluftqualität
Was ist eine Spanplatte für Fußbodenheizung im Trockenbau?

Die Spanplatte Fußbodenheizung Trockenbau von MC Therm ist eine vorgefräste P5-MFP-Spanplatte mit aufkaschierter Aluminium-Wärmeleitfolie. Sie wird direkt als Trägerschicht für Warmwasser-Fußbodenheizungen im Trockenbau eingesetzt – ganz ohne Estrich.

Das 16 mm Heizrohr wird in die vorgefrästen Kanäle im 150 mm Raster eingelegt. Die Aluminium-Wärmeleitfolie überträgt die Wärme gleichmäßig in die Deckplatte (Gipsfaserplatte) und weiter in den Bodenbelag.

Wie verlege ich die Spanplatte Fußbodenheizung Trockenbau?

Die Spanplatten werden mit der 4-seitigen Nut-und-Feder-Verbindung spielfrei auf einer Balkenlage (max. 600 mm Achsabstand) oder auf einem OSB/MFP-Unterboden verlegt. Kein Kleber oder Clip nötig.

Heizrohr in die vorgefrästen 16 mm Kanäle im 150 mm Abstand einlegen, dann Trockenestrich-Deckplatten aus Gipsfaser (GFE) auflegen und verkleben. Danach ist die Fußbodenheizung sofort betriebsbereit – keine Trocknungszeit wie bei Nasssystemen.

Welches Heizrohr passt zur Spanplatte P5 MFP?

Die Spanplatte P5 MFP ist für Heizrohre mit 16 mm Außendurchmesser konzipiert. Kompatibel sind PE-Xa EVOH, PE-RT EVOH sowie Metallverbundrohre Ø 16×2 mm. Das Rohr liegt spielfrei in der vorgefrästen Nut und überträgt die Wärme direkt an die Aluminium-Wärmeleitfolie.

Auf welchem Untergrund kann ich die Spanplatte verlegen?

Die Spanplatte Fußbodenheizung Trockenbau lässt sich auf Balkenlagen mit maximalem Achsabstand von 600 mm sowie auf planen OSB- oder MFP-Unterlagsplatten verlegen. Der Untergrund muss eben, tragfähig und trocken sein. Feuchtebelastete Bereiche erfordern entsprechende Dampfbremsen.

Welcher Oberbodenbelag ist auf der Spanplatte Fußbodenheizung möglich?

Nach dem Auflegen der Gipsfaser-Deckplatten (GFE) sind alle üblichen Bodenbeläge möglich: Fliesen, Parkett, Laminat, Vinylboden und Teppich. Beachten Sie die maximalen Wärmedurchlasswiderstand-Werte des jeweiligen Herstellers für beheizte Böden (R ≤ 0,15 m²K/W empfohlen).

Montage- und Verlegeanleitung

Spanplatten-Systemplatten · Fußbodenheizung im Trockenbau

Montageanleitung visualisiert im PDF anschauen
VorbereitungPlattenmontageRohrverlegungPrüfungSystemabschluss
WICHTIG! Lesen Sie vor Beginn der Verlegung die gesamte Anleitung sowie die Empfehlungen des Herstellers vollständig durch.

1Vorbereitung des Untergrunds

Prüfen Sie Ebenheit, Höhenlage und Tragfähigkeit des Untergrunds bzw. Lage und Höhe der Balken. Bringen Sie die Dämmschicht so zwischen den Balken ein, dass sie bündig mit deren Oberkante abschließt. Nivellieren Sie die Fläche bei Bedarf. Entfernen Sie Staub, Schmutz, lose Bestandteile sowie Reste von Klebstoffen oder anderen Materialien, welche die Haftung der nachfolgenden Schichten beeinträchtigen könnten.

2Verlegung des Randdämmstreifens

Verlegen Sie entlang aller Wände, Stützen, Türzargen und sonstiger fester Bauteile des Gebäudes einen durchgehenden Randdämmstreifen (Abb. 1). Alternativ kann ein anderes geeignetes Dehnfugenmaterial eingesetzt werden (Abb. 2).

3Wahl der Montageart

Die System-Spanplatten werden verschraubt auf:

  • Balkenlagen mit einem Achsabstand von idealerweise 400 mm, maximal jedoch 600 mm. Eine zusätzliche Unterstützung der Platten durch die Dämmschicht ist erforderlich.
  • OSB- oder MFP-Platten (empfohlene Montageart).

4Verlegung der Systemplatten

Befestigen Sie die Platten mit Schrauben auf den Balken oder auf einem Untergrund aus OSB-/MFP-Platten (Abb. 1). Verfügen die Platten über ein Nut-und-Feder-System, tragen Sie entlang der Kanten einen geeigneten Holzleim auf (Abb. 2). Legen Sie die Platten gemäß dem zuvor erstellten Verlegeplan aus. Achten Sie besonders auf die korrekte Lage der Heizkanäle, der Randzonen, der Raumübergänge sowie der Zuführungen zum Verteiler.

Halten Sie sich stets an den Verlegeplan und an die Empfehlungen des Systemherstellers.

5Zuschnitt der Platten

Schneiden Sie die Platten bei Bedarf mit geeignetem Werkzeug auf das erforderliche Maß zu. Die Schnittkanten müssen glatt und passgenau sein. Entfernen Sie den bei der Bearbeitung entstehenden Staub und die Späne.

6Anlegen zusätzlicher Kanäle

Fehlende Kanäle – insbesondere im Bereich des Verteilers und bei Raumübergängen – müssen manuell durch Fräsen oder präzises Ausschneiden hergestellt werden. Der Kanal muss die freie Verlegung des Rohres ohne Knicken, Quetschen oder übermäßige Spannung ermöglichen.

7Rohrverlegung, Befüllen und Entlüften

Schließen Sie das Rohrende an den Verteiler an und verlegen Sie den Heizkreis gemäß Plan. Achten Sie dabei besonders darauf, das Rohr nicht zu beschädigen. Wiederholen Sie den Vorgang für die übrigen Heizkreise. Befüllen und entlüften Sie anschließend die Anlage und führen Sie die Druckprüfung durch.

8Dichtheitsprüfung

Entlüften Sie die Anlage und führen Sie eine Dichtheitsprüfung der gesamten Installation durch. Der Prüfdruck ist während der Verlegung der Abdeckplatten aufrechtzuerhalten, damit eine Beschädigung des Rohres sofort erkennbar wird.

9Verlegung der Abdeckplatten

Kleben Sie die Abdeckplatten flächig und an den Kanten mit einem PVAc-Klebstoff der Klasse D3/D4 auf die Systemplatten. Beide Plattenlagen müssen zusätzlich miteinander verschraubt werden. Dabei ist äußerste Vorsicht geboten, um die Rohre nicht zu beschädigen. Zur Orientierung können die Rohrverläufe auf der oberen Platte angezeichnet werden. Die Schrauben werden an den mit Kreuzen markierten Stellen gesetzt.

Vergewissern Sie sich, dass die Verläufe der manuell verlegten Rohre im Bereich des Verteilers korrekt auf der Abdeckplatte angezeichnet sind. Saugen Sie die Oberfläche nach der Verlegung der Abdeckplatten gründlich ab und reinigen Sie sie von Klebstoffresten. Grundieren Sie anschließend die gesamte Fläche sorgfältig. Sollen Fliesen auf das System geklebt werden, ist auf den Abdeckplatten eine Entkopplungsmatte mit einem für Fußbodenheizungen geeigneten Flexkleber zu verlegen, der vom Hersteller der Matte empfohlen wird.

Empfohlene Arbeitsmethode: Sichere Rohrverlegung im Bereich des Verteilers

Klarsichtfolien-Methode

Um das Risiko, manuell verlegte Rohre beim Verschrauben zu durchbohren, vollständig auszuschließen, gehen Sie vor dem Verlegen der Abdeckplatten wie folgt vor.

1 Folie auslegen

Legen Sie vor dem Auftragen des Klebstoffs und vor dem Verlegen der Abdeckplatte eine dicke, saubere und transparente Baufolie über die freiliegenden Rohre. Die Folie muss die angrenzenden, werkseitig gefertigten Systemplatten überlappen.

2 Linien nachzeichnen (Pauspapier-Effekt)

Verwenden Sie einen gut sichtbaren, dicken, schwarzen Permanentmarker. Zeichnen Sie den genauen Verlauf aller Rohre auf die Folie und ziehen Sie diese Linien kräftig nach. Übertragen Sie außerdem die Kanten der angrenzenden Platten auf die Folie – sie dienen später als Referenzpunkte für die Ausrichtung.

3 Sichere Zonen markieren

Markieren Sie auf der Folie eindeutige Positionen (Kreuze), an denen keine Rohre verlaufen und an denen das Setzen einer Schraube zu 100 % sicher ist.

4 Platte verlegen und Schablone neu auflegen

Schneiden Sie die Abdeckplatte auf Maß zu. Legen Sie die Platte auf die zu belegende Fläche, legen Sie die Folie darüber und prüfen Sie, ob alles korrekt fluchtet. Nehmen Sie die Folie ab und verlegen Sie die Abdeckplatte mit Klebstoff. Legen Sie die Folie anschließend erneut über die Platte und richten Sie sie exakt an den Referenzkanten der Platten aus.

5 Mechanische Befestigung

Drehen Sie die Schrauben direkt durch die Folie in die zuvor markierten sicheren Zonen ein. Ziehen Sie die Folie nach abgeschlossener Montage und nach dem Aushärten des Klebstoffs vorsichtig ab und entfernen Sie sie.

GOLDENE REGEL: Verwenden Sie stets Schrauben in der richtigen Länge, damit die Schraubenspitze die darunterliegende Systemplatte nicht vollständig durchdringt. Zeichnen Sie die Rohrverlaufslinien auf der Folie deutlich breiter als die Kanäle und das Rohr in den Platten.

Diese Anleitung ersetzt keine objektbezogene Planung. Maßgebend sind der Verlegeplan und die geltenden Normen (u. a. DIN EN 1264, DIN 18560). Stand: August 2026.


Deine Vorteile auf einen Blick

1

Kein Estrich nötig – sofort begehbar nach Verlegung

2

P5-MFP Spanplatte: feuchtebeständig, Nutzungsklasse 1 & 2

3

Präzise Alu-Wärmeleitfolie: λ = 0,13 W/(m·K), gleichmäßige Wärme

4

Made in Germany – CE, PEFC, FSC, SINTEF zertifiziert

Anwendungsbereiche

NeubauEinfamilienhausSchnellbauArchitektGroßfläche

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