















Trockenbau Akustik Holzfaser Mäanderelement 30 mm | ökologische Fußbodenheizung
Das Trockenbau Akustik Holzfaser Mäanderelement in 30 mm Stärke für Fußbodenheizungen im Trockenbau. 16/17 mm Heizrohre, Mäanderverlegung. Rd ≈ 0,72 m²K/W, R...
Tipp: Plane zusätzlich ca. 5–10 % Verschnitt ein (Zuschnitt an Wänden, Ecken und Türen). Die Aufteilung in Mäander- und Kreis-/Umlenkelemente berechnet der Trockenbau-Konfigurator.

Technische Daten
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Montage- und Verlegeanleitung
Trockenbausystem mit Holzfaser-Systemplatten · Fußbodenheizung im Trockenaufbau
Montageanleitung mit Bildern (PDF)Lesen Sie vor Beginn der Montage die gesamte Anleitung sowie die Verarbeitungshinweise der jeweiligen Hersteller vollständig durch.
01 · Vorbereitung
1Untergrund vorbereiten
Untergrund auf Ebenheit, Höhenlage und Tragfähigkeit prüfen und bei Bedarf ausgleichen. Staub, Schmutz, lose Bestandteile sowie Kleber- und sonstige Rückstände entfernen, die die Haftung der folgenden Schichten beeinträchtigen können. Anschließend die Dampfbremse verlegen.
2Randdämmstreifen anbringen
Umlaufend an allen Wänden, Stützen, Türzargen und sonstigen festen Bauteilen einen durchgehenden Randdämmstreifen anbringen. Alternativ kann ein anderes geeignetes Dehnfugenmaterial verwendet werden.
02 · Plattenverlegung
3Verlegeart der Systemplatten wählen
Die Holzfaser-Systemplatten können verlegt werden auf:
- Zementestrich, Anhydritestrich oder bestehenden Fliesen – schwimmend
- OSB- oder MFP-Platten – verschraubt oder schwimmend
3aVerlegung in einer Holzbalkenlage
Zwischen den Balken – entweder auf einer Dämmung zwischen den Balken oder auf seitlich an den Balken befestigten Auflagerlatten.
4Systemplatten auslegen
Platten gemäß der zuvor erstellten Verlegeplanung auslegen. Dabei besonders auf die korrekte Lage der Heizkanäle, der Randzonen, der Türübergänge zwischen den Räumen sowie der Anbindeleitungen zum Heizkreisverteiler achten.
5Platten zuschneiden
Platten bei Bedarf mit geeignetem Werkzeug auf Maß zuschneiden. Schnittkanten müssen gerade sein und passgenau anschließen. Beim Zuschnitt entstandenen Staub und Späne entfernen.
6Zusätzliche Rohrkanäle herstellen
Fehlende Kanäle – insbesondere im Bereich des Heizkreisverteilers und an Türdurchgängen – durch Fräsen oder präzises Schneiden von Hand herstellen. Der Kanal muss so ausgeführt sein, dass das Rohr spannungsfrei, ohne Knicken und ohne Quetschen eingelegt werden kann.
7Oberfläche reinigen
Sämtliche Materialreste von der Plattenoberfläche entfernen.
03 · Rohrverlegung
8Wärmeleitbleche einsetzen
Die Wärmeleitbleche in die gefrästen Kanäle einlegen. Zwischen den Blechen einen Abstand von 3–5 mm einhalten. Das Wärmeleitblech muss mindestens 5 cm vor dem Beginn eines Rohrbogens enden.
9Heizrohr verlegen
Rohrende am Heizkreisverteiler anschließen und den Heizkreis gemäß Verlegeplan verlegen – dabei mit größter Sorgfalt vorgehen, um das Rohr nicht zu beschädigen. Für alle weiteren Heizkreise ebenso verfahren. Bei Verlegung zwischen Holzbalken sind an den entsprechenden Stellen Aussparungen in die Balken zu fräsen, durch die das Rohr geführt wird.
04 · Prüfung
10Druckprüfung
Anlage entlüften und eine Dichtheits- bzw. Druckprüfung durchführen.
05 · Abschluss
11Trockenestrich-Platten verlegen
Trockenestrich-Platten (20 mm) verlegen und an den Kanten verkleben.
11bAlternative: zweilagiger Aufbau
Der Trockenestrich kann auch aus 10-mm-Platten bestehen. In diesem Fall eine zweite Lage 10-mm-Platten quer zur ersten Lage verkleben.
11cAbdeckung bei Holzbalkenlagen
Wurde das System zwischen Holzbalken verlegt, dafür vorgesehene zementgebundene Spanplatten oder Zementplatten auf den Balken verlegen. Beim Befestigen der Platten auf den Balken darauf achten, das Heizrohr nicht anzubohren.
11dAushärten und grundieren
Die verlegte Fläche 24 Stunden nicht begehen. Danach Kleberreste entfernen und die Oberfläche vollflächig grundieren.
12Unterboden fertigstellen
Nach Abschluss der oben genannten Schritte ist der Unterboden bereit für den Oberbelag Ihrer Wahl.
Prüfen Sie stets, wie und auf welchem Untergrund der jeweilige Oberbelag (z. B. Laminat, Parkett oder Fliesen) zu verlegen ist, und stellen Sie sicher, dass er für Fußbodenheizung geeignet ist. Unter Fliesen wird der Einsatz einer Entkopplungsmatte dringend empfohlen.
Diese Anleitung ersetzt keine objektbezogene Planung. Maßgebend sind der Verlegeplan und die geltenden Normen (u. a. DIN EN 1264, DIN EN 12831, DIN 18202). Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
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bis 999 € 150 € · ab 1.000 € 120 € · ab 1.500 € 99 € · ab 2.000 € versandkostenfrei
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Garantie & Gewährleistung
Warum Holzfaser statt EPS für das Trockenbausystem?
Was sind Wärmeleitbleche – und sind sie enthalten?
Für welche Rohre ist das Mäanderelement geeignet?
Welcher Bodenaufbau ist mit dem Holzfaser-Element erforderlich?
Schichtaufbau
Systemgewicht (Rohrabstand 150 mm)
| Komponente | kg/m² |
|---|---|
| Holzfaser Mäanderelement 30 mm | ≈ 7,7 |
| Heizrohr 16×2 mm + Stahl-Bleche | ≈ 3,1 |
| Trockenestrich Fermacell 2E22 | ≈ 29,0 |
| Gesamt (ohne Bodenbelag) | ≈ 39,8 |
Holzfaser-Gewicht: Hochrechnung aus 25-mm-Datenblatt (Dichte 230–280 kg/m³). Fermacell nach Herstellerangabe.
Freigabe als Fußbodenheizungssystem
Dieses Produkt ist als Fußbodenheizungssystem freigegeben. Der Einsatz als Deckenheizung ist eine projektbezogene Anwendung. Tragfähigkeit, Brandschutz und Bauphysik muss jeweils ein Fachplaner bestätigen.
An der Decke geeignetÖkologische Lösung, ideal für Holzbalkendecken; dämmt zur Rohdecke hin (R ≈ 0,72 m²K/W).
Schichtaufbau
Gewicht an der Decke (Rohrabstand 150 mm)
| Komponente | kg/m² |
|---|---|
| Holzfaser-Element 30 mm | ≈ 7,7 |
| Heizrohr 16 mm (gefüllt) + Stahl-Wärmeleitbleche | ≈ 3,5 |
| Gipskarton 12,5 mm | ≈ 9,5 |
| Holzlattung | ≈ 2,0 |
| Gesamt an der Decke | ≈ 22,7 |
Richtwerte. Mit Gipsfaserplatte 12,5 mm statt Gipskarton ca. 5 kg/m² mehr. Unterkonstruktion mit Reserve auslegen.
Worauf es an der Decke ankommt
- Jedes Wärmeleitblech mit 2–3 Breitrückenklammern durch die Flansche sichern, damit es über Kopf nicht herausfällt.
- Element mit Schrauben und Dämmstofftellern (Ø ≥ 35 mm) an die Traglattung schrauben, immer mittig zwischen zwei Nuten.
- Gipsplatte nur auf den Lattenlinien und mittig zwischen den Rohren verschrauben, z. B. 3,9 × 70 mm, alle 150 mm.
- Brandklasse E: nicht in notwendigen Fluren und Treppenräumen; dort ist eine nicht brennbare Bekleidung vorgeschrieben.
Deine Vorteile auf einen Blick
Nachhaltiger Holzfaser-Werkstoff mit natürlichen Dämm- und Akustikeigenschaften
Wärmeleitbleche aus verzinktem Stahl (separat) sorgen für gleichmäßige Wärme ohne Hotspots
Reduziert Trittschall und Schwingungsübertragung – besonders gut in Mehrfamilienhäusern
30 mm: Rd ≈ 0,72 m²K/W, Rw ≈ 31 dB – Hochrechnung aus 25-mm-Datenblatt (λ = 0,05 W/m·K)
Anwendungsbereiche
Persönliche Beratung
Unser Team berät dich kostenlos – per Telefon, E-Mail oder direkt im Chat. Wir helfen dir bei der Systemauswahl, Mengenberechnung und Planung.

