











Trockenbau Spanplatte Fußbodenheizung 22 mm – MFP P5 | Rohrabstand 150 mm
Die Trockenbau Spanplatte Fußbodenheizung 22 mm von MC Therm ist eine vorgefräste Systemplatte für den Aufbau von Fußbodenheizungen ohne Nassestrich auf Holz...
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Garantie
Was ist der Unterschied zwischen Spanplatte und Gipsfaserplatte bei Fußbodenheizung?
Welcher Rohrdurchmesser passt zur Spanplatte mit 150 mm Rohrabstand?
Kann die Spanplatte 22 mm auch für Wandheizung verwendet werden?
Wie viele Trockenbau Spanplatten benötige ich für meine Heizfläche?
Welche Normen erfüllt die MFP P5 Spanplatte für Trockenbau-Fußbodenheizung?
Montage- und Verlegeanleitung
Spanplatten-Systemplatten · Fußbodenheizung im Trockenbau
Montageanleitung kurz mit Bildern (PDF)1Vorbereitung des Untergrunds
Prüfen Sie Ebenheit, Höhenlage und Tragfähigkeit des Untergrunds bzw. Lage und Höhe der Balken. Bringen Sie die Dämmschicht so zwischen den Balken ein, dass sie bündig mit deren Oberkante abschließt. Nivellieren Sie die Fläche bei Bedarf. Entfernen Sie Staub, Schmutz, lose Bestandteile sowie Reste von Klebstoffen oder anderen Materialien, welche die Haftung der nachfolgenden Schichten beeinträchtigen könnten.
2Verlegung des Randdämmstreifens
Verlegen Sie entlang aller Wände, Stützen, Türzargen und sonstiger fester Bauteile des Gebäudes einen durchgehenden Randdämmstreifen. Alternativ kann ein anderes geeignetes Dehnfugenmaterial eingesetzt werden.
3Wahl der Montageart
Die System-Spanplatten werden verschraubt auf:
- Balkenlagen mit einem Achsabstand von idealerweise 400 mm, maximal jedoch 600 mm. Eine zusätzliche Unterstützung der Platten durch die Dämmschicht ist erforderlich.
- OSB- oder MFP-Platten (empfohlene Montageart).
4Verlegung der Systemplatten
Befestigen Sie die Platten mit Schrauben auf den Balken oder auf einem Untergrund aus OSB-/MFP-Platten. Verfügen die Platten über ein Nut-und-Feder-System, tragen Sie entlang der Kanten einen geeigneten Holzleim auf. Legen Sie die Platten gemäß dem zuvor erstellten Verlegeplan aus. Achten Sie besonders auf die korrekte Lage der Heizkanäle, der Randzonen, der Raumübergänge sowie der Zuführungen zum Verteiler.
5Zuschnitt der Platten
Schneiden Sie die Platten bei Bedarf mit geeignetem Werkzeug auf das erforderliche Maß zu. Die Schnittkanten müssen glatt und passgenau sein. Entfernen Sie den bei der Bearbeitung entstehenden Staub und die Späne.
6Anlegen zusätzlicher Kanäle
Fehlende Kanäle – insbesondere im Bereich des Verteilers und bei Raumübergängen – müssen manuell durch Fräsen oder präzises Ausschneiden hergestellt werden. Der Kanal muss die freie Verlegung des Rohres ohne Knicken, Quetschen oder übermäßige Spannung ermöglichen.
7Rohrverlegung, Befüllen und Entlüften
Schließen Sie das Rohrende an den Verteiler an und verlegen Sie den Heizkreis gemäß Plan. Achten Sie dabei besonders darauf, das Rohr nicht zu beschädigen. Wiederholen Sie den Vorgang für die übrigen Heizkreise. Befüllen und entlüften Sie anschließend die Anlage und führen Sie die Druckprüfung durch.
8Dichtheitsprüfung
Entlüften Sie die Anlage und führen Sie eine Dichtheitsprüfung der gesamten Installation durch. Der Prüfdruck ist während der Verlegung der Abdeckplatten aufrechtzuerhalten, damit eine Beschädigung des Rohres sofort erkennbar wird.
9Verlegung der Abdeckplatten
Kleben Sie die Abdeckplatten flächig und an den Kanten mit einem PVAc-Klebstoff der Klasse D3/D4 auf die Systemplatten. Beide Plattenlagen müssen zusätzlich miteinander verschraubt werden. Dabei ist äußerste Vorsicht geboten, um die Rohre nicht zu beschädigen. Zur Orientierung können die Rohrverläufe auf der oberen Platte angezeichnet werden. Die Schrauben werden an den mit Kreuzen markierten Stellen gesetzt.
Tipp: Klarsichtfolien-Methode für den Verteilerbereich
Um das Risiko, manuell verlegte Rohre beim Verschrauben zu durchbohren, auszuschließen: Legen Sie vor dem Verlegen der Abdeckplatte eine transparente Baufolie über die freiliegenden Rohre und zeichnen Sie alle Rohrverläufe mit Permanentmarker auf. Markieren Sie eindeutige, rohrfreie Schraubpositionen. Legen Sie die Folie nach dem Kleben über die Platte, richten Sie sie an den Plattenkanten aus, und schrauben Sie durch die Folie in die markierten Zonen.
Diese Anleitung ersetzt keine objektbezogene Planung. Maßgebend sind der Verlegeplan und die geltenden Normen (u. a. DIN EN 1264, DIN 18560). Stand: August 2026.
Deine Vorteile auf einen Blick
MFP P5 Qualität: Biegefestigkeit 14 N/mm² & Rohdichte ca. 650 kg/m³
150 mm Rohrabstand – optimiert für Ø 16 mm PE-RT / PE-Xa / Alu-Verbundrohr
Baustoffklasse D-S2 – erfüllt bauordnungsrechtliche Brandschutzanforderungen
Format 1.200 × 600 mm – passgenaue Verlegung mit minimalem Verschnitt
Anwendungsbereiche
Persönliche Beratung
Unser Team berät dich kostenlos – per Telefon, E-Mail oder direkt im Chat. Wir helfen dir bei der Systemauswahl, Mengenberechnung und Planung.