Voraussetzungen: Was muss der Untergrund können?
Geeignete Untergründe
- →Zementestrich, Fliesen, Holzdielen (fest verschraubt)
- →Untergrund sauber, trocken, eben (max. 3 mm/2 m)
- →Nicht geeignet: Außenbereich, feuchte/nasse Untergründe
- →Holzfeuchte max. 15 % (Messgerät empfohlen)
- →Unebenheiten > 3 mm: zuerst Ausgleichsmasse auftragen
Was bleibt, was muss neu?
- →Bestandsestrich bleibt: Noppenfolie klebt direkt drauf
- →Fliesen bleiben: NerthusFlow auf Fliesen klebbar (fest + sauber)
- →Heizkreisverteiler: neuen Standort einplanen
- →Heizsystem: kompatibel mit 30–40 °C Vorlauf (WP-ideal)
Sanierung mit NerthusFlow: 6 Schritte
Untergrund prüfen: Ebenheit mit 2 m Richtlatte prüfen. Max. 3 mm Abweichung erlaubt. Fliesen auf Hohlklang prüfen – lose Fliesen aufspachteln oder neu verlegen. Holzfeucht messen.
Aufbauhöhe messen & Variante wählen: Türunterschnitt messen. MC KLETT NF: 17 mm. Noppenfolie 12er: 18 mm. Folie 16er: 22 mm. Standard-Türunterschnitt 10–15 mm reicht meist. Treppenstufen und Raumschwellen prüfen.
Randdämmstreifen anbringen: Kerakoll armierten Randdämmstreifen (selbstklebend, 5 cm Höhe) an allen Wänden anbringen. Verstärkt = Nivelliermasse fließt nicht unter den Streifen.
Noppenfolie verkleben: Unterlagsfolie entfernen, von Raummitte beginnend verlegen. Druckknopf-Verbindungen verrasten. Haftet auf Estrich, Fliesen, Holz. Selbstklebend – kein Kleber nötig.
Heizrohr verlegen & Druckprüfung: PE-RT Heizrohr in Spiralform einclipsen. Max. 70 m pro Heizkreis. An Verteiler anschließen. Druckprobe: 4 bar, 24 Std. Protokoll erstellen.
Planogel Rheo eingießen: Mischpumpe empfohlen. Mind. 5 mm über Rohr. Selbstnivellierend. Stachelwalze entlüften. Trocknungszeit kürzer als CT. Bodenbelag erst nach Freigabe.