











Ardus EPS meander element
The gypsum fiber drywall meandering element is a stable and sustainable system board for underfloor heating in drywall construction. With a thickness of 22 m...
Tipp: Plane zusätzlich ca. 5–10 % Verschnitt ein (Zuschnitt an Wänden, Ecken und Türen). Die Aufteilung in Mäander- und Kreis-/Umlenkelemente berechnet der Trockenbau-Konfigurator.

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Systemaufbau
Gipsfaser-Fußbodenheizung 22 mm · Mäander- & Kreiselement
Verlegeanleitung Gipsfaser 22 mm (PDF)Die MC Therm Gipsfaser-Elemente vereinen Lastverteilschicht und Rohrführung in einer 22 mm starken, nicht brennbaren Platte. Zusammen mit einer zusätzlichen Lage fermacell® Gipsfaser-Platte (ober- oder unterseitig) entsteht ein schwimmender Trockenestrich mit Fußbodenheizung – belegreif nach ca. 24–36 Stunden.
Die drei Aufbauvarianten
Variante 1
Abdeckplatte oben
Schwimmend, Standardaufbau
- fermacell-Platte vollflächig auf das MC Therm Element geklebt und geschraubt/geklammert
- Für alle Lastklassen AWB 1–4
- Ohne Spachtelung belegreif
Höhe: 32 / 34,5 / 37 mm
Variante 2
Unterlage + Spachtel
Schwimmend, beste Wärmeleistung
- MC Therm Element vollflächig auf die fermacell-Unterlage geklebt und geschraubt
- Nuten mit Ansetzbinder ausgegossen
- Rohr liegt direkt unter der Oberfläche
Höhe: 32 / 34,5 / 37 mm + Spachtel
Variante 3
Direkt verklebt
Sanierung auf bestehendem Estrich
- MC Therm Element vollflächig auf den tragfähigen Untergrund geklebt
- Kein Schall- und Brandschutzgewinn
- Nur, wenn Variante 1 oder 2 nicht möglich ist
Höhe: ab 22 mm + Kleber + Spachtel
Systemkomponenten
| Komponente | Herkunft | Einsatz |
|---|---|---|
| Gipsfaser Mäanderelement 22 mm Art.-Nr. 41-425-150 · 600 × 600 mm | MC Therm | Flächenelement mit Längs- und Umlenknuten für die Mäanderverlegung |
| Gipsfaser Kreiselement 22 mm Art.-Nr. 41-425-151 · 600 × 600 mm | MC Therm | Rundnuten für Umlenkungen, Türdurchgänge, Rohrzusammenführungen und den Bereich vor dem Heizkreisverteiler |
| fermacell® Gipsfaser-Platte 10 / 12,5 / 15 mm | fermacell | Zusätzliche Lage: Abdeckplatte (Variante 1) bzw. Unterlage (Variante 2), Dicke je Lastklasse |
| fermacell™ Estrich-Kleber (AWB 1–2 alternativ fermacell™ Therm Kleber) | fermacell | Vollflächige Verklebung der zusätzlichen Lage, ca. 200 g/m² |
| fermacell™ Schnellbauschrauben 3,9 × 30 / 3,9 × 22 oder Spreizklammern | fermacell | Anpressdruck beim Verkleben, ca. 30 Stk./m² |
| fermacell™ Tiefengrund · Ansetzbinder · Boden-Nivelliermasse · Fugenspachtel | fermacell | Grundieren, Ausgießen der Nuten und Spachteln (Varianten 2 und 3) |
| fermacell™ Randdämmstreifen · Flüssigfolie · Dichtband | fermacell | Entkopplung an Bauteilen, Abdichtung in Feuchträumen |
Lastklassen und Aufbauhöhe
| Anwendungsbereich | Einzellast | Nutzlast | Zusätzliche fermacell-Lage | Aufbau |
|---|---|---|---|---|
| AWB 1 Wohnräume, Flure, Hotelzimmer inkl. Küchen und Bäder | 1,0 kN | 1,5 / 2,0 kN/m² | 1 × 10 mm | 32 mm |
| AWB 2 Büros, Praxen ohne schweres Gerät, Verkaufsräume ≤ 50 m² | 2,0 kN | 2,0 kN/m² | 1 × 10 mm | 32 mm |
| AWB 3 Flure in Hotels/Altenheimen, Schulräume, Cafés, Kellerräume | 3,0 kN | 3,0–4,0 kN/m² | 1 × 12,5 mm | 34,5 mm |
| AWB 4 Krankenhausflure, Versammlungs- und Ausstellungsflächen, Handel | 4,0 kN | 4,0–5,0 kN/m² | 1 × 15 mm | 37 mm |
Anwendungsbereich in Anlehnung an DIN EN 1991-1-1/NA. Einzellast bezogen auf eine Belastungsfläche ≥ 20 cm² (Stempel Ø 5 cm), Abstand zur Ecke ≥ 250 mm, max. Verformung am Rand ≤ 3 mm. Ab AWB 3 ausschließlich fermacell™ Estrich-Kleber verwenden. Besonders schwere Lasten (Badewanne, Aquarium, Klavier) gesondert planen. Variante 3: Belastbarkeit richtet sich nach dem vorhandenen Untergrund.
Materialbedarf je m² (Richtwerte)
| Material | Variante 1 | Variante 2 | Variante 3 |
|---|---|---|---|
| MC Therm Gipsfaser-Elemente 600 × 600 mm (Mäander + Kreis) | 2,78 Stk. | 2,78 Stk. | 2,78 Stk. |
| fermacell Gipsfaser-Platte 1500 × 1000 mm (Dicke nach AWB) | 0,67 Stk. | 0,67 Stk. | – |
| fermacell™ Estrich-Kleber | ca. 200 g | ca. 200 g | Systemkleber |
| fermacell™ Schnellbauschrauben / Spreizklammern | ca. 30 Stk. | ca. 30 Stk. | – |
| fermacell™ Tiefengrund | – | 150–200 g | 150–200 g |
| fermacell™ Ansetzbinder (Mäanderfläche) | – | ca. 1,4–1,7 kg | ca. 1,4–1,7 kg |
| fermacell™ Boden-Nivelliermasse (Q2/Q3) | – | 1,7 kg/mm | 1,7 kg/mm |
| Heizrohr 16 mm bei VA 150 mm | ca. 6,7 m | ca. 6,7 m | ca. 6,7 m |
Flächengewicht MC Therm Element ca. 22 kg/m² (ca. 8 kg je Platte). Mengen ohne Verschnitt; die Aufteilung in Mäander- und Kreiselemente berechnet der Trockenbau-Konfigurator.
Freigabe als Fußbodenheizungssystem
Dieses Produkt ist als Fußbodenheizungssystem freigegeben. Der Einsatz als Deckenheizung ist eine projektbezogene Anwendung. Tragfähigkeit, Brandschutz und Bauphysik muss jeweils ein Fachplaner bestätigen.
An der Decke nur bedingt geeignetNur sinnvoll, wenn die Bekleidung nicht brennbar sein muss. Rund 35 kg/m², etwa doppelt so schwer wie EPS oder Holzfaser.
Schichtaufbau
Gewicht an der Decke (Rohrabstand 150 mm)
| Komponente | kg/m² |
|---|---|
| Gipsfaser-Element 22 mm | ≈ 22,0 |
| Heizrohr 16 mm (gefüllt) | ≈ 1,5 |
| Gipskarton 12,5 mm | ≈ 9,5 |
| Holzlattung | ≈ 2,0 |
| Gesamt an der Decke | ≈ 35,0 |
Richtwerte. Mit Gipsfaserplatte 12,5 mm statt Gipskarton ca. 5 kg/m² mehr. Unterkonstruktion mit Reserve auslegen.
Worauf es an der Decke ankommt
- Nur auf Massivdecken mit nachgewiesener Tragreserve; Unterkonstruktion für ≥ 40 kg/m² auslegen.
- Die Platte dämmt kaum (R ≈ 0,07 m²K/W): Dämmung im Hohlraum ist immer nötig.
- Rohr in der Nut quer mit Alu-Klebeband sichern; viele Fugen über Kopf durch das Format 600 × 600 mm.
- Für die meisten Decken sind EPS 300, ArdusAlu oder Holzfaser die bessere Wahl.
Montage- und Verlegeanleitung
Gipsfaser-Trockenbausystem 22 mm · Mäander- & Kreiselement
Verlegeanleitung Gipsfaser 22 mm (PDF)Welche Variante zu Ihrem Objekt passt, zeigt der Tab Aufbau. Für die fermacell™ Produkte gelten zusätzlich deren aktuelle Verarbeitungsrichtlinien und Sicherheitsdatenblätter.
01 · Vorbereitung (alle Varianten)
Untergrund
- Tragfähig, trocken, eben und vollflächig aufliegend – er darf weder nachgeben noch federn. Holzbalkendecken prüfen, lose Dielen nachschrauben.
- Niveauausgleich (fermacell™): Boden-Nivelliermasse 0–20 mm, Ausgleichsschüttung 10–60 mm (AWB 1 bis 100 mm), Gebundene Schüttung T ab 10 mm, Gebundene Schüttung ab 30 mm.
- Direkt auf Ausgleichsschüttung immer eine lose verlegte 10 mm fermacell-Platte als Lastverteilschicht anordnen. Gleiches gilt bei Mineralwolle-/Holzfaserdämmung (nur AWB 1).
- Massivdecken mit Restfeuchte bzw. erdberührte Bauteile: PE-Folie 0,2 mm, Stöße ≥ 20 cm überlappt, am Rand bis Fertigfußbodenhöhe hochziehen. Fehlende Abdichtung nach DIN 18533 herstellen.
Verarbeitungsbedingungen
- Putzarbeiten abgeschlossen und ausgetrocknet.
- Relative Luftfeuchte ≤ 70 %, Raumtemperatur ≥ +5 °C, Kleber ≥ +10 °C.
- Platten vorher dem Raumklima anpassen; 24 h vor, während und 24 h nach der Verlegung keine wesentliche Klimaänderung. Keine Gasbrenner (Tauwassergefahr).
- Platten flach auf ebener Unterlage und trocken lagern – Hochkantlagerung verformt die Platten.
Planung der Heizkreise
- Verlegeplan und Heizkreisaufteilung vorab mit dem Heizungsplaner festlegen (Heizlast nach DIN EN 12831, Auslegung nach DIN EN 1264).
- Heizkreislänge mit 16-mm-Rohr max. 100 m; bei Vollbelegung (VA 150 mm, ca. 6,7 m Rohr/m²) entspricht das ca. 14 m² je Heizkreis.
- Mäanderelemente in der Fläche, Kreiselemente an Wenden, Türdurchgängen, Rohrzusammenführungen und vor dem Verteiler einplanen. Verschnitt 5–10 %.
Randdämmstreifen & Zuschnitt
- Alle angrenzenden Bauteile (Wände, Stützen, Rohre) mit fermacell™ Randdämmstreifen vollständig entkoppeln – inklusive Bodenbelag. Streifen beim Verlegen nicht komprimieren.
- Bei Brandschutzanforderungen Mineralwolle-Randstreifen (Schmelzpunkt ≥ 1000 °C).
- Überstand erst nach Belagsverlegung und Verfugung abschneiden.
- Zuschnitt mit Handkreis- bzw. Tauchsäge (Hartmetallblatt, wenig Zähne, niedrige Drehzahl, Absaugung); Ausschnitte mit Stichsäge oder Dosenbohrer, Nachfräsen mit Nutfräser Ø 16 mm.
- Raum in beiden Richtungen ausmessen, Verlegung an der längsten Wand bzw. in der hinteren linken Ecke beginnen, erste Reihe mit Schnurschlag ausrichten.
02 · Variante 1 – mit oberseitiger fermacell-Abdeckplatte
1MC Therm Elemente verlegen
Mäander- und Kreiselemente lose, stumpf gestoßen und ohne Fugenverklebung auf den vorbereiteten Untergrund legen. Fugenversatz ist nicht nötig – den Verbund stellt die Abdecklage her. Nutverlauf von Platte zu Platte exakt fluchtend ausrichten.
2Heizrohr einlegen
16-mm-Rohr gemäß Verlegeplan in die Nuten drücken; es wird von der Fräsung gehalten und braucht keine weitere Befestigung. Rohre nicht knicken, Mindestbiegeradius des Rohrherstellers beachten.
3Druckprobe
Heizkreise füllen, entlüften und unter Wasserdruck setzen; Dichtheit prüfen und protokollieren. Der Druck bleibt während der weiteren Arbeiten anstehen.
4Befestigungspunkte markieren
Rohrverlauf auf Wand oder Randstreifen anzeichnen und die Achsen zwischen den Nuten (Raster 150 mm) auf die Abdeckplatte übertragen. An Rohransammlungen und Füllstücken nicht schrauben, sondern mit gleichmäßiger Beschwerung > 40 kg/m² verkleben.
5Kleber auftragen
fermacell™ Estrich-Kleber: zuerst eine ca. 5 mm breite Raupe entlang aller Stoßfugen der MC Therm Elemente, dann zwischen jeder Nut eine doppelte Raupe. Für die Stoßfuge der Abdeckplatte die erste Raupe max. 10 mm vom Rand der zuvor verlegten Platte setzen. Verbrauch ca. 200 g/m².
6fermacell-Platte auflegen
Dicke nach Lastklasse (10 / 12,5 / 15 mm) im schleppenden Verband, Fugenversatz zu den MC Therm Fugen ≥ 150 mm. Plattenstöße nie direkt über einer parallel laufenden Nut oder einer Elementfuge.
7Fixieren
Sofort mit fermacell™ Schnellbauschrauben 3,9 × 30 (bzw. 3,9 × 22) oder Spreizklammern 18–23 mm im Raster ca. 150 × 250 mm anpressen, ca. 30 Stk./m². Nur auf den markierten Stegen – Heizrohre dürfen nicht verletzt werden.
8Aushärten lassen
Ausgetretenen Kleber nach dem Aushärten abstoßen. Begeh- und belegbar nach 24–36 h (je nach Temperatur und Luftfeuchte).
03 · Variante 2 – mit unterseitiger fermacell-Platte und Spachtelung
1Unterlage verlegen
fermacell Gipsfaser-Platten (Dicke nach Lastklasse) stumpf gestoßen im schleppenden Verband auf den Untergrund legen. Ausreichenden Fugenversatz untereinander und zur späteren MC Therm Lage einplanen.
2Kleber auftragen
fermacell™ Estrich-Kleber in Raupen im Abstand von ca. 100 mm auf die Unterlage; zusätzlich eine Raupe (≥ 5 mm) entlang jeder Plattenfuge der Unterlage.
3MC Therm Elemente aufkleben
Mäander- und Kreiselemente vollflächig einlegen; ein Fugenversatz der Elemente untereinander ist nicht nötig.
4Fixieren
Durch die Stege in die Unterlage schrauben – fermacell™ Schnellbauschrauben 3,9 × 30 oder Spreizklammern – im Raster ca. 150 × 250 mm, ca. 30 Stk./m². Verbindungsmittel dürfen nicht länger sein als der Gesamtaufbau (bei 22 + 10 mm = 32 mm).
5Reinigen & grundieren
Oberfläche trocken, staub- und fettfrei machen (Industriesauger), Kleberreste abstoßen. Elemente einschließlich der Nuten mit fermacell™ Tiefengrund grundieren (ca. 150–200 g/m²) und vollständig trocknen lassen.
6Heizrohr einlegen und Druckprobe
Rohr in die Nuten drücken, Heizkreise füllen und abdrücken. Die Rohre bleiben während Spachtelung und Austrocknung unter Wasserdruck.
7Nuten ausgießen (Q1)
fermacell™ Ansetzbinder abweichend von der Sackangabe mit 12–16,5 l Wasser je Sack klumpenfrei anmischen (alternativ Boden-Nivelliermasse nach Packungsangabe). Ausgießen und mit der Glättkelle flächenbündig abziehen, Kelle regelmäßig abschlagen. Richtwert ca. 1,4–1,7 kg/m² beim Mäanderelement (VA 150 mm), deutlich mehr im Bereich der Kreiselemente. Setzmaß 1–2 mm, nach 3–4 h Überzähne abstoßen.
8Oberfläche nach Belag
- Q1 – nach Trocknung geeignet für Fliesen.
- Q2 – zusätzlich fermacell™ Boden-Nivelliermasse ≤ 3 mm (mit Grundierung): schwimmendes Parkett, dicke Teppiche.
- Q3 – Nivelliermasse ≥ 3 mm: verklebtes Parkett, Teppich, Linoleum.
04 · Variante 3 – direkt auf bestehendem Untergrund verklebt
Als Sanierungslösung mit minimaler Aufbauhöhe werden die MC Therm Elemente vollflächig auf einen ebenen, tragfähigen und trockenen Bestandsuntergrund (z. B. Zement- oder Calciumsulfatestrich, festsitzende Fliesen) geklebt.
1Untergrund prüfen
Festigkeit, Restfeuchte, Ebenheit prüfen; lose Beläge, Trennmittel und Verunreinigungen entfernen, nach Vorgabe des Kleberherstellers grundieren.
2Elemente vollflächig verkleben
Mit einem für Gipsfaser auf dem jeweiligen Untergrund freigegebenen Klebstoffsystem (Herstellerangaben des Klebe-/Spachtelsystems beachten).
3Rohr einlegen, Druckprobe, spachteln
Anschließend grundieren und spachteln wie Variante 2, Schritte 5–8.
Rohransammlung vor dem Heizkreisverteiler
Reichen die Rundnuten der Kreiselemente nicht aus, Elemente nachfräsen (Ø 16 mm) oder aussparen. Frei geführte Rohre in Bündeln von max. 100 mm Breite in der unteren Lage fixieren, Abstand zwischen Einzelrohren ≥ 100 mm. Zwischenräume mit eingeklebten und fixierten Gipsfaser-Füllstücken in Elementhöhe (22 mm, z. B. aus 10 + 12,5 mm fermacell verklebt) schließen; anschließend ausgießen bzw. abdecken wie in der jeweiligen Variante.
Bewegungsfugen
Dehnungsfugen in der Fläche erst ab Raumlängen über 20 m. In Türdurchgängen bzw. an Fugen der Rohdecke: Unterfütterungsplatte (Breite > 100 mm), Elementlage mit ca. 5 mm Fuge, Bewegungsprofil im Belag.
05 · Inbetriebnahme & Belegreife
- Aufheizen: frühestens 24 h nach dem Ausgießen bzw. Verkleben vorsichtig beginnen und die Vorlauftemperatur über ca. 5 Tage stufenweise erhöhen – kein schockartiges Aufheizen. Für Lüftung ohne Zugluft sorgen.
- Belegreife: Kleber ausgehärtet, Spachtelmasse durchgetrocknet, Restfeuchte der Gipsfaserplatten ≤ 1,3 % (Darrmethode).
- Ebenheit: Höhenversatz an Stößen max. 2 mm; Stichmaße nach DIN 18202: 3 mm / 1 m, 5 mm / 2 m, 9 mm / 4 m.
- Oberflächentemperatur nach DIN EN 1264: Aufenthaltszone max. 29 °C, Randzone max. 35 °C; Vorgaben des Belagsherstellers haben Vorrang.
- Wärmedurchlasswiderstand des Belags inkl. Unterlage max. Rλ,B = 0,15 m²K/W; ohne festgelegten Belag mit 0,10 m²K/W auslegen.
- Nachfolgegewerke erst nach vollständiger Trocknung auf die Fläche lassen.
06 · Bodenbeläge
Fliesen & Naturstein
- Nur Dünnbettverfahren, kombiniert (Buttering-Floating), vollflächige Bettung; Fliesen nicht vorwässern, immer mit offener Fuge.
- Standardformate bis 33 cm mit fermacell™ Flexkleber.
- Feinsteinzeug (d ≥ 6 mm) bis 800 mm Kantenlänge in Variante 1 und 2 ohne Zusatzdämmung möglich; darüber eine zusätzliche verklebte fermacell-Lage erforderlich. Mit Zusatzdämmung bis 600 mm.
- Großformate: Rohdecke mit Durchbiegung ≤ l/500, freigegebenes Klebersystem, Feldgröße max. 40 m² bzw. 8 m Feldlänge.
- Auf Aufbauten mit Mineralwolle keine Natur-/Werksteine oder Terrakotta.
Parkett, Laminat, elastische Beläge
- Mehrschichtparkett schwimmend (ab Q2) oder verklebt (Q3) nach Herstellerangaben; Feuchtegehalt des Parketts einhalten.
- Dünne Beläge (PVC, Linoleum, dünne Teppiche): vollflächig spachteln/nivellieren, damit sich Stöße und Verbindungsmittel nicht abzeichnen. Wasserarme Klebstoffe verwenden.
- Zementäre Spachtel und Kleber nicht auf Dispersionsspachtel; alle Produkte aufeinander abstimmen.
Feuchträume
Geeignet für Wassereinwirkungsklasse W0-I und W1-I (DIN 18534), in W1-I mit vollflächiger Abdichtung: Fugen und Verbindungsmittel mind. Q1 mit fermacell™ Fugenspachtel schließen, Tiefengrund, fermacell™ Flüssigfolie mit eingebettetem Dichtband an Wand/Boden-Anschlüssen, Sockelbereich mit abdichten. Nicht für W2-I/W3-I und bodengleiche Duschen.
Für die fermacell™ Produkte gelten die jeweils aktuellen Verarbeitungsrichtlinien und Sicherheitsdatenblätter der James Hardie Europe GmbH. Normen, Fachregeln und die Vorgaben der Belags- und Rohrhersteller sind zusätzlich zu beachten. Technische Beratung: Mo–Fr 8–17 Uhr, +49 170 3861097, shop@mc-therm.de. Stand: 10/2026.
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Warranty
What does fire protection class A2 mean?
What is gypsum fiberboard and why is it sustainable?
Why is the gypsum fiber element only 22 mm thick?
How are the heating pipes fixed in the gypsum fiberboard?
Your benefits at a glance
Fire protection class A2 (non-combustible) according to DIN EN 13501-1 – maximum safety
Gypsum fiber made from recycled cellulose and gypsum – sustainable building material
Very good thermal conductivity (λ ≈ 0.32 W/mK) for fast thermal response
Only 22 mm panel thickness – the slimmest variant in the drywall range
Areas of application
Personal consultation
Our team offers free advice – by phone, email, or directly in the chat. We help you with system selection, quantity calculation, and planning.

