TrockenestrichGipsfaser Deckplatte Fußbodenheizung
MC Therm

Gipsfaser Trockenestrich Deckplatte Fußbodenheizung – 10 mm, 1200×600 mm

Die Gipsfaser Trockenestrich Deckplatte von MC Therm ist die optimale Abschlussschicht für Trockenbau-Fußbodenheizungssysteme. Aus zellulosefaserverstärktem ...

€14,03€19,49 /m²
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Nicht brennbar – Brandschutzklasse A2 nach EN 13501-1
Wahlweise mit Verlegeraster – Rohrverlauf & Schraubpunkte aufgedruckt
Freie Wahl des Oberbodenbelags – Laminat, Parkett, Fliesen, Vinyl & mehr
Hoch belastbar – Brinellhärte 30 N/mm², werkseitig hydrophobiert
Ausführung: Ohne Aufdruck
Elementtyp
Deckplatte Systemplatte
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Die Gipsfaser Trockenestrich Deckplatte von MC Therm ist die optimale Abschlussschicht für Trockenbau-Fußbodenheizungssysteme. Aus zellulosefaserverstärktem Gips gefertigt, nicht brennbar (A2) und werkseitig hydrophobiert – für maximalen Brandschutz und Langlebigkeit.

Wahlweise mit Verlegeraster: Rohrverlauf und Schraubpunkte der Spanplatten-Systemplatte sind aufgedruckt und machen die Verlegung fehlersicher. Plattenmaße 1200×600 mm, Dicke 10 mm, Wärmeleitfähigkeit λ 0,32 W/(m·K) – optimale Wärmeübertragung für effiziente Fußbodenheizung.

Kompatibel mit allen Oberbodenbelägen: Laminat, Vinyl, Parkett, Fliesen, Naturstein. Direkt auf die Spanplatten-Systemplatte aufkleben und verschrauben – kein Estrich, keine Trocknungszeit.

Technische Daten

Material
Zellulosefaserverstärkter Gips (Gipsfaser)
Plattendicke
10 mm
Plattenmaße
1200 × 600 mm (0,72 m²/Stk)
Wärmeleitfähigkeit λ
0,32 W/(m·K)
Rohdichte
1150–1200 kg/m³
Flächengewicht
12,0 kg/m²
Brandverhalten
A2 – nicht brennbar
Brinellhärte
30 N/mm²
Kante
Stumpf (Rechteckkante)
Zertifikat
CE-zertifiziert

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  • 5 Jahre Garantie auf Material und Qualität
  • CE-Zertifizierung nach europäischen Normen
  • Werkseitig hydrophobiert – Qualität geprüft
  • Hergestellt in Deutschland (Chemnitz)
Was ist eine Gipsfaser Trockenestrich Deckplatte für Fußbodenheizung?

Die Gipsfaser Trockenestrich Deckplatte ist eine Abschlussplatte für Trockenbau-Fußbodenheizungssysteme. Sie wird auf die Spanplatten-Systemplatte mit eingefrästem Rohrkanal aufgelegt, verklebt und verschraubt. Durch ihre nicht brennbare Zusammensetzung (A2) und hohe Belastbarkeit eignet sie sich für alle Wohngebäude und Gewerbebauten. Abmessungen: 1200×600 mm, Dicke 10 mm.

Mit welchem Klebstoff wird die Gipsfaser Deckplatte befestigt?

Für die Befestigung der Gipsfaser Trockenestrich Deckplatte empfehlen wir PVAc-Klebstoff der Klasse D3 oder D4. Zusätzlich wird die Platte mit handelsüblichen Trockenbaugewindeschrauben auf der Spanplatten-Systemplatte verschraubt. Das garantiert einen dauerhaft festen Verbund und verhindert Relativbewegungen der Platten untereinander.

Wie wird die Gipsfaser Trockenestrich Deckplatte verlegt?

Die Gipsfaser Deckplatte wird quer zu den Spanplatten-Systemplatten verlegt, verklebt und verschraubt. Bei der Ausführung mit Verlegeraster zeigt der Aufdruck Rohrverlauf und Schraubpunkte – so treffen Sie beim Verschrauben kein Heizrohr. Ohne Aufdruck den Rohrverlauf vorher auf der Platte anzeichnen. Einen Fugenversatz von mindestens 250 mm zur Spanplattenfuge einhalten. Anschließend kann der Oberbodenbelag direkt verlegt werden – kein Trocknungsaufwand.

Welche Oberbodenbeläge sind auf der Gipsfaser Deckplatte möglich?

Auf der Gipsfaser Trockenestrich Deckplatte können alle gängigen Bodenbeläge verlegt werden: Laminat, Vinyl/LVT, Fertigparkett, Teppich, PVC, Keramikfliesen und Naturstein. Die hohe Brinellhärte von 30 N/mm² gewährleistet die nötige Untergrundstabilität für alle Belagsarten ohne zusätzliche Ausgleichsschicht.

Ist die Gipsfaser Trockenestrich Deckplatte feuchtigkeitsbeständig?

Die Gipsfaser Trockenestrich Deckplatte ist werkseitig hydrophobiert und zeigt nach 24 h Wasserlagerung eine Dickenquellung von weniger als 2 %. Sie eignet sich für normale Wohnräume und leicht feuchtigkeitsbelastete Bereiche. Für dauerhaft nasse Bereiche wie Duschen ist ein zusätzlicher Feuchtigkeitsschutz erforderlich.

Montage- und Verlegeanleitung

Spanplatten-Systemplatten · Fußbodenheizung im Trockenbau

Montageanleitung mit Bildern (PDF)
VorbereitungPlattenmontageRohrverlegungPrüfungSystemabschluss
WICHTIG! Lesen Sie vor Beginn der Verlegung die gesamte Anleitung sowie die Empfehlungen des Herstellers vollständig durch.

1Vorbereitung des Untergrunds

Prüfen Sie Ebenheit, Höhenlage und Tragfähigkeit des Untergrunds bzw. Lage und Höhe der Balken. Bringen Sie die Dämmschicht so zwischen den Balken ein, dass sie bündig mit deren Oberkante abschließt. Nivellieren Sie die Fläche bei Bedarf. Entfernen Sie Staub, Schmutz, lose Bestandteile sowie Reste von Klebstoffen oder anderen Materialien, welche die Haftung der nachfolgenden Schichten beeinträchtigen könnten.

2Verlegung des Randdämmstreifens

Verlegen Sie entlang aller Wände, Stützen, Türzargen und sonstiger fester Bauteile des Gebäudes einen durchgehenden Randdämmstreifen. Alternativ kann ein anderes geeignetes Dehnfugenmaterial eingesetzt werden.

3Wahl der Montageart

Die System-Spanplatten werden verschraubt auf:

  • Balkenlagen mit einem Achsabstand von idealerweise 400 mm, maximal jedoch 600 mm. Eine zusätzliche Unterstützung der Platten durch die Dämmschicht ist erforderlich.
  • OSB- oder MFP-Platten (empfohlene Montageart).

4Verlegung der Systemplatten

Befestigen Sie die Platten mit Schrauben auf den Balken oder auf einem Untergrund aus OSB-/MFP-Platten. Verfügen die Platten über ein Nut-und-Feder-System, tragen Sie entlang der Kanten einen geeigneten Holzleim auf. Legen Sie die Platten gemäß dem zuvor erstellten Verlegeplan aus. Achten Sie besonders auf die korrekte Lage der Heizkanäle, der Randzonen, der Raumübergänge sowie der Zuführungen zum Verteiler.

Halten Sie sich stets an den Verlegeplan und an die Empfehlungen des Systemherstellers.

5Zuschnitt der Platten

Schneiden Sie die Platten bei Bedarf mit geeignetem Werkzeug auf das erforderliche Maß zu. Die Schnittkanten müssen glatt und passgenau sein. Entfernen Sie den bei der Bearbeitung entstehenden Staub und die Späne.

6Anlegen zusätzlicher Kanäle

Fehlende Kanäle – insbesondere im Bereich des Verteilers und bei Raumübergängen – müssen manuell durch Fräsen oder präzises Ausschneiden hergestellt werden. Der Kanal muss die freie Verlegung des Rohres ohne Knicken, Quetschen oder übermäßige Spannung ermöglichen.

7Rohrverlegung, Befüllen und Entlüften

Schließen Sie das Rohrende an den Verteiler an und verlegen Sie den Heizkreis gemäß Plan. Achten Sie dabei besonders darauf, das Rohr nicht zu beschädigen. Wiederholen Sie den Vorgang für die übrigen Heizkreise. Befüllen und entlüften Sie anschließend die Anlage und führen Sie die Druckprüfung durch.

8Dichtheitsprüfung

Entlüften Sie die Anlage und führen Sie eine Dichtheitsprüfung der gesamten Installation durch. Der Prüfdruck ist während der Verlegung der Abdeckplatten aufrechtzuerhalten, damit eine Beschädigung des Rohres sofort erkennbar wird.

9Verlegung der Abdeckplatten

Kleben Sie die Abdeckplatten flächig und an den Kanten mit einem PVAc-Klebstoff der Klasse D3/D4 auf die Systemplatten. Beide Plattenlagen müssen zusätzlich miteinander verschraubt werden. Dabei ist äußerste Vorsicht geboten, um die Rohre nicht zu beschädigen. Zur Orientierung können die Rohrverläufe auf der oberen Platte angezeichnet werden. Die Schrauben werden an den mit Kreuzen markierten Stellen gesetzt.

Vergewissern Sie sich, dass die Verläufe der manuell verlegten Rohre im Bereich des Verteilers korrekt auf der Abdeckplatte angezeichnet sind. Saugen Sie die Oberfläche nach der Verlegung der Abdeckplatten gründlich ab und reinigen Sie sie von Klebstoffresten. Grundieren Sie anschließend die gesamte Fläche sorgfältig. Sollen Fliesen auf das System geklebt werden, ist auf den Abdeckplatten eine Entkopplungsmatte mit einem für Fußbodenheizungen geeigneten Flexkleber zu verlegen, der vom Hersteller der Matte empfohlen wird.

Empfohlene Arbeitsmethode: Sichere Rohrverlegung im Bereich des Verteilers – Klarsichtfolien-Methode

Um das Risiko, manuell verlegte Rohre beim Verschrauben zu durchbohren, vollständig auszuschließen, gehen Sie vor dem Verlegen der Abdeckplatten wie folgt vor:

1Folie auslegen

Legen Sie vor dem Auftragen des Klebstoffs und vor dem Verlegen der Abdeckplatte eine dicke, saubere und transparente Baufolie über die freiliegenden Rohre. Die Folie muss die angrenzenden, werkseitig gefertigten Systemplatten überlappen.

2Linien nachzeichnen (Pauspapier-Effekt)

Verwenden Sie einen gut sichtbaren, dicken, schwarzen Permanentmarker. Zeichnen Sie den genauen Verlauf aller Rohre auf die Folie und ziehen Sie diese Linien kräftig nach. Übertragen Sie außerdem die Kanten der angrenzenden Platten auf die Folie – sie dienen später als Referenzpunkte für die Ausrichtung.

3Sichere Zonen markieren

Markieren Sie auf der Folie eindeutige Positionen (Kreuze), an denen keine Rohre verlaufen und an denen das Setzen einer Schraube zu 100 % sicher ist.

4Platte verlegen und Schablone neu auflegen

Schneiden Sie die Abdeckplatte auf Maß zu. Legen Sie die Platte auf die zu belegende Fläche, legen Sie die Folie darüber und prüfen Sie, ob alles korrekt fluchtet. Nehmen Sie die Folie ab und verlegen Sie die Abdeckplatte mit Klebstoff. Legen Sie die Folie anschließend erneut über die Platte und richten Sie sie exakt an den Referenzkanten der Platten aus.

5Mechanische Befestigung

Drehen Sie die Schrauben direkt durch die Folie in die zuvor markierten sicheren Zonen ein. Ziehen Sie die Folie nach abgeschlossener Montage und nach dem Aushärten des Klebstoffs vorsichtig ab und entfernen Sie sie.

GOLDENE REGEL: Verwenden Sie stets Schrauben in der richtigen Länge, damit die Schraubenspitze die darunterliegende Systemplatte nicht vollständig durchdringt. Zeichnen Sie die Rohrverlaufslinien auf der Folie deutlich breiter als die Kanäle und das Rohr in den Platten.

Diese Anleitung ersetzt keine objektbezogene Planung. Maßgebend sind der Verlegeplan und die geltenden Normen (u. a. DIN EN 1264, DIN 18560). Stand: August 2026.


Your benefits at a glance

1

Nicht brennbar A2 – die Gipsfaserplatte erfüllt höchste Brandschutzanforderungen und ist in allen Gebäudeklassen einsetzbar. Ideal für Wohnbau, Schulen, Büros und Gewerbebauten.

2

Die Ausführung mit Verlegeraster zeigt Rohrverlauf und Schraubpunkte der Systemplatte – so verschrauben Sie sicher neben den Heizrohren. Ohne Aufdruck die günstigere Wahl.

3

Laminat, Vinyl/LVT, Fertigparkett, Teppich, PVC, Fliesen und Naturstein – alle gängigen Bodenbeläge können direkt auf der Gipsfaser Trockenestrich Deckplatte verlegt werden.

4

Mit einer Brinellhärte von 30 N/mm² und werkseitiger Hydrophobierung widersteht die Platte mechanischen Belastungen und gelegentlicher Feuchtigkeitseinwirkung zuverlässig.

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